Fulda Kultur - Der Podcast

Fulda Kultur - Der Podcast

Die Stimmen der Kulturszene – Künstler, Projekte und Einblicke aus Fulda und darüber hinaus.

Transkript

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00:00:01:

00:00:08: Hello und herzlich willkommen, das ist Fulda Kultur der Podcast.

00:00:11: Mein Name ist Shaggy Schwarz.

00:00:11: in der Podcast wird präsentiert vom Kulturzentrum Kreuz CV mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fuldaa.

00:00:17: In der Stadt fulda verseht einiges Tag dieser Ausstrahlung eröffnet auch der Hessentag sozusagen Und ein wunderbares Restaurant Ein Bistro hier im Karl Mit dem Namen Gaston.

00:00:28: Der Kopf einer der Köpfe Fabian Bestler sitzt heute bei mir.

00:00:30: Hallo Fabi Gastron, Gastron im Kahl oder wie heißt es dann genau?

00:00:37: Offiziell Gastron am Kahl aber ich sage immer nur Gastron.

00:00:39: Ja

00:00:39: das werde ich glaube ich auch sagen.

00:00:41: Werde wahrscheinlich auch oft sein vielleicht mit ein zwei setzen erstmal bevor wir noch detaillierter auf das Gastron zu sprechen kommen.

00:00:46: was genau wird das Gaston sein?

00:00:49: Genau wie du gesagt hast ein Bistro Restaurant so ein bisschen irgendwas dazwischen Und einfach ein Ort, an dem wir uns so ein bisschen kulinarisch ausprobieren.

00:00:59: In allen Bereichen hat das Essen, Getränke alles Mögliche ist und einfach mal wieder kulinarig leben.

00:01:06: Das wird ja auch dein Baby sein.

00:01:08: Hinter dir stehen natürlich mit Felix Westling und Andreas Rauch zwei Gastronomen Urgesteine und wirklich wichtige Menschen in der Gastronomie in Fulda.

00:01:17: Du bist dann quasi auch der Kopf so ein bißchen.

00:01:19: Deswegen gehen wir mal auf dich zu sprechen.

00:01:22: Du und Felix, du hast eine lange Verbindung.

00:01:25: Sehr lange ja!

00:01:26: Ich bin jetzt seit über acht Jahren in der Heimat.

00:01:30: Hab da angefangen nach meinem Abitur weil ich nicht so richtig wusste was ich machen sollte.

00:01:37: Meine Mama hat mich dann ein bisschen rausgeschmissen und gesagt ich muss wenigstens etwas arbeiten wenn ich schon nicht weiß was ich jetzt mache.

00:01:43: und dann bin ich in die Heimat gekommen und habe mich da sehr, sehr wohl gefühlt.

00:01:47: Ich habe mich auch so ein bisschen neu gefunden in der Gastronomie.

00:01:50: Ich hab da meine Leidenschaft entdeckt und habe dann gemerkt ich glaube ich will gar nicht so richtig weg aus Fulda.

00:01:56: Ich hatte eine neue Seite da kennengelernt und habe für mich entschieden, ich bleibe da.

00:02:02: Habe dann auch da Vollzeit gearbeitet.

00:02:05: Eine halbe Jahr lang auch so etwas als Überbrückung.

00:02:08: Und spätestens nach diesem halben Jahr habe ich dann gemeldet okay, ich möchte hier bleiben und hab dann meine Ausbildung Zum Veranstaltungskauf man da gemacht.

00:02:19: Dann habt ihr auch erfolgreich abgeschlossen, hatte mich tatsächlich auch mal im Kreuz bekommen davor und habe dann einfach die restlichen Jahre bis im Endeffekt jetzt in der Heimat die Resselrollleitung gemacht.

00:02:32: Wo du das sagst, erinnere ich mich.

00:02:34: Ich konnte es nicht entscheiden damals, lag nicht in meiner Hand.

00:02:37: Aber vielleicht auch zum Glück für dich.

00:02:38: deswegen bist ja genau diesen Weg auch begangen.

00:02:40: Du hast einen Fulda abgemacht.

00:02:41: Du kommst auch aus Fuldaa ursprünglich?

00:02:43: Ja ich bin hier geboren und aufgewachsen in Neuenberg Und habe auf der Flurland ein Abbey gemacht.

00:02:51: Ist dann trotzdem spannend?

00:02:53: Gerade neben Alter denkt man sich normalerweise aus Fulda.

00:02:55: Gut, Fuller hat sich noch mal verendet.

00:02:56: Hat nicht mehr ganz das angestaubte Image wie früher.

00:02:59: aber will ich als junger Mensch in Fuller bleiben und du hast die Entscheidung getroffen?

00:03:02: Ja, die Menschen hier... Die Arbeit machen wir Spaß!

00:03:04: Die Stadt ist toll, ich bleibe!

00:03:06: Tatsächlich war es auch eine Sache, die habe mich lange, lange beschäftigt weil dieser Drang, wie du schon sagst viele wollten aus meiner Klasse, aus meinem Freundeskreis, wollten immer alle weg, die wollten hier raus, wollten was erleben.

00:03:19: Und ich hab aber so tief in mir drin eigentlich die ganze Zeit dann gemerkt Ne, ich brauch das irgendwie gar nicht so richtig.

00:03:25: Dadurch, dass man auf Lohland ja auch sehr weit weg ist so ein bisschen.

00:03:30: Habe ich nie so richtig diesen Puls der Stadt miterlebt.

00:03:33: Ich war nie wirklich viel unterwegs.

00:03:34: dann und dann in der Gastro habe ich das nochmal einfach anders erlebt und hab die Stadt anders kennengelernt und fand es einfach toll diese Szene neu zu entdecken.

00:03:43: Und dann hab' ich gemerkt, ich brauche das gerade nicht!

00:03:46: Ja und ich bleibe?

00:03:47: Habt ihr Ausbildung?

00:03:48: Veranstaltungskaufmann?

00:03:51: In der Heimat quasi?

00:03:52: Das war deine Ausbildungsstätte denn auch?

00:03:54: Mit Berufsschule und allem drum und dran.

00:03:56: In Kassel dann wahrscheinlich?

00:03:58: Jeden Mittwoch- und Donnerstag um sechs Uhr sehzehn mit dem Kantus losfahren, und dann wieder zurück.

00:04:07: Ja die Zeit war dann zum Glück irgendwann auch rum und du hast dir Ausbildung erfolgreich am Schluss mitgesagt und bist dann aber auch dort geblieben!

00:04:14: Ja weil mir das immer noch so viel Spaß gemacht hat und ich auch gemerkt habe was für eine Entwicklung gemacht habe während dieser Ausbildung, weil ich auch relativ viel und früh Verantwortung bekommen habe.

00:04:27: Und da war der Paul ja noch in der Heimat, da hab' ich auch viel direkt von denen mitgegeben bekommen und hab gesagt, ich soll mich darum kümmern, hat mich ums Team gekümmert.

00:04:37: mehr hat so dieses ganze Teamleitung auch sehr viel Spaß gemacht.

00:04:40: einfach und ich hab gemerkt dass ich da gut drin bin und das ich jetzt auch kann haben mich sogar auch drauf gefreut, dass ich nicht mehr in die Berufsschule muss.

00:04:50: Sondern einfach auch Vollzeit quasi da sein kann.

00:04:53: Du hast aber auch mit Felix und Paul natürlich auch zwei ganz tolle Menschen da.

00:04:57: Wer hat auch gehabt?

00:04:58: Ich hatte neulich ein sehr tolles Wertschätzensgespräch mit Felix.

00:05:01: Er halte viel von beiden Personen.

00:05:04: Du hattest durch die Rastronomie ja dann noch mal generell das Gastroleben kennengelernt.

00:05:09: Nicht nur der Kontakt mit Menschen sondern aber auch die Liebe zu gutem Café wenn man von daheim spricht wahrscheinlich.

00:05:15: Aber auch zur anderen kulinarischen Highlights oder?

00:05:17: Ja, ich habe auch dann... Ich gehe unglaublich gerne essen.

00:05:21: Also ich gehe einfach auch selber gerne irgendwie aus und probiere auch Sachen aus.

00:05:25: wenn hier in anderen Städten bin gucke ich immer vorher okay wo kann ich Essen gehen?

00:05:28: Wo will ich essen gehen?

00:05:28: Wohin will ich hingehen?

00:05:31: Und das ist auch glaube ich funktioniert in der Gastronomie auch nur wenn man Lust hat sich mit den Produkten auseinanderzusetzen die man da hat.

00:05:40: über erstmal viel Kaffee damals noch mit dem Bilal aus dem Reinholz.

00:05:45: Der hat mich da so ein bisschen hingebracht, dann habe ich viel mit Kaffees beschäftigt und bin jetzt die letzten zwei Jahre auch über Freunde.

00:05:53: mein bester Kumpel ist gelernter Winzer.

00:05:56: Bin ich dann zum Wein gekommen und hab da eine große Leidenschaft für mich entwickelt gemerkt, dass ich wirklich ... es ist ja immer so in der Gastronomie, dass man irgendwann sagt vielleicht will dich auch damit mal aufhören und wenn man irgendwie ein To-Five Job hat.

00:06:12: Und hab dann aber da gemerkt nee das ist tatsächlich mit dem Wein oder diesem Produkt was ich total spannend finde und sehr sehr aufregend und auch ohne die Gastronomie einfach nicht funktioniert glaube ich habe ich dann gemerkt.

00:06:26: das möchte ich auch weiter machen möchte sogar mein Leben lang

00:06:29: machen.

00:06:30: Und Wein ist ja auch etwas, was du quasi... Also viele Menschen denken Wein sitzt ein alterer Mensch.

00:06:36: Sitzt dann da und trinkt seinen Wein?

00:06:38: Aber nee, Wein ist für alle Altersgruppen, was toll ist oder?

00:06:41: Absolut!

00:06:41: Ich habe auch also tatsächlich das auch so.

00:06:44: das was ich gerade womit ich aufbrechen will weil ich viele Menschen jetzt in dieser Reise kennengelernt habe die eben genau dass nicht sind.

00:06:52: Die jungen sind, die modern sind Wein einfach ganz anders leben und das nicht als ein Produkt sehen, was böse formuliert, was reiche alte weiße Männer in ihrem Zigarrenzimmer trinken.

00:07:07: Sondern es ist ein wahnsinnig innovatives Produkt.

00:07:10: und da stehen gerade in dieser Szene die hat leider noch nicht so erreicht aber ich glaube dass kommt noch stehen viele spannende Menschen Auch in dieser Welle der Nachhaltigkeit, dass sich mehr mit den Produkten auseinandersetzen die man konsumiert.

00:07:29: Finde ich das total einfach nur sinnvoll, sich damit auch auseinanderzusetzen.

00:07:36: was trinke ich denn eigentlich?

00:07:37: Was habe ich denn da im Glas?

00:07:38: wie wird er gearbeitet?

00:07:40: und ich glaube, dass es wertvoll ist auf unsere Kultur wieder mehr so hinzukriegen.

00:07:44: Voll gut gesagt.

00:07:45: Vielleicht gibt's auch so was wie Weinproben, später mal oder so Sachen.

00:07:48: Auf jeden Fall ja!

00:07:49: Ja ich hab den ja... also weder reich noch habe ich ein Zigarrenzimmer.

00:07:52: Ich bin aber ein alterweißer Mann und mag Wein.

00:07:54: Hab mich damit auch so ein bisschen beschäftigt.

00:07:55: Hab allerdings vor dem Dreifel aufgehört Alkohol zu trinken.

00:07:58: Aber es gibt auch wunderbaren alkoholfreien Weinen muss ich sagen.

00:08:01: Also da gibt's einige tolle Sachen.

00:08:02: Es wird doch tatsächlich immer besser.

00:08:05: Wenn man letztens auch mit jemandem darüber gesprochen der gesagt hat er empfindet das immer nur als Traubensaft, der ein bisschen gewürzt wurde und das stimmt an sich auch.

00:08:18: Es gibt immer noch viele Produkte die sind nicht so richtig toll.

00:08:21: aber wenn man überlegt was in den letzten Jahren so passiert ist, was für eine Entwicklung wir da geschafft haben bin ich sehr gespannt was vielleicht in den nächsten zwei drei Jahren dann auf dem Markt zu ist.

00:08:31: und ich glaube dass es auch nur ne logische Entwicklung dass man sich damit auseinander setzen muss weil natürlich der Wein funktioniert nicht ohne Alkohol anders irgendwie funktionieren und muss auch irgendwie anders funktionieren, weil man kann auch nicht ständig Alkohol treten.

00:08:47: Habt

00:08:47: ihr alkoholfreie Wein auf der Karte?

00:08:49: Wir haben noch keine alkoholfreien Wein auf die Karte, denn es gibt tatsächlich einen.

00:08:53: da stand ich, den wollte ich unbedingt haben.

00:08:56: Den gibt's jetzt aber leider nicht mehr, er ist nicht mehr verfügbar, dann muss ich auf die nächste Abfüllung warten.

00:09:01: Aber wir haben auf jeden Fall alkohofreie andere Alternativen.

00:09:06: Da gehts dann viel um... Also andere Sachen im Sinne von mal Schaumweine aus so was wie Kombut-Shirts zum Beispiel zu probieren und solche Sachen zu testen.

00:09:16: Da bin ich gerade ein bisschen dran.

00:09:19: Ja, da interessierst du dich sehr dafür.

00:09:20: Jemand der sich für Dich sehr interessiert hat war Felix in jedem Fall.

00:09:23: Der hat auch viel in Dich investiert und hat auch vielen in Dir gesehen und hat doch gesagt okay unser neues Projekt würde ich gerne mit dir zusammen auch gestalten und hat dich quasi mit auserwählt, den Laden auch mitzuführen.

00:09:37: Wie kam Andreas Rao dann noch ins Boot?

00:09:40: Wir haben lange überlegt wie wir das Küchentechnisch gestalten.

00:09:45: Weil für uns klar war, wir müssen da einfach gutes Essen aber auch innovatives Essen machen Und wir brauchen niemand an unserer Seite der es auch verkörpert und der es umsetzen kann wenn beide keine Köche sind.

00:10:00: jetzt viermal schon ein veganes Menü in der Schule gemacht, wo ich die Weinbegleitung auch dazu machen durfte.

00:10:08: Und da hab' ich auch nochmal ganz anders die Gerichte an die kennengelernt und ich fand es total erstaunlich, wie ihr das schafft rein vegan im Viergangenmenü zu machen, wo Ich das Gefühl habe, ich hab nichts verpasst überhaupt gar nicht sondern ich hab mir eher gewonnen dass sich das so Essen durfte, weil das wahnsinnig lecker war und er hat auch jedes mal was anderes gemacht.

00:10:34: Er hat jedes Mal sehr saisonal gearbeitet Auch regional und wirklich sehr innovativ und da haben wir dann drüber gesprochen.

00:10:42: Wir müssen ihn irgendwie damit ins Boot holen.

00:10:44: Dann haben wir ihn gefragt und dann hatte er auch sofort ja gesagt weil er da total Lust drauf hat auch diese Diese kulinarische Seite mehr ausleben zu können.

00:10:52: Absoluter Bereicherung für Gastronomie.

00:10:54: Und Andreas wenn du das hörst der Einladung zum voller Kultur podcast steht, also auch gerne dich würde ich gerne mal hier dabei haben.

00:11:00: Wie genau wird das Kostüm auszählen?

00:11:02: Also du hast es schon ein bisschen angedeutet und das ist schon ein Ort der Begegnung auf jeden Fall.

00:11:07: aber was bedeutet das Sharing Konzept?

00:11:09: Was meinst du damit?

00:11:13: Für mich ist Essen immer viel auch miteinander.

00:11:16: Also ich bin... Ich gehe total gerne mit meinen Freunden essen, mit meiner Freundin essen.

00:11:22: Ich liebe es einfach Essen zu gehen und das aber auch zusammen zu erleben.

00:11:25: Und auch für mich is Essen nicht nur wir gehen irgendwo hin bestellen uns unsere Portion essen das und dann ist das vorbei sondern Essen ist für mich auch ein Austausch und deswegen bin ich immer ein Freund davon dass wir einfach viele Sachen bestellen, das Miteinander teilen.

00:11:41: Das zusammen essen auf den Tisch stellen und teilen.

00:11:44: Ich esse sie.

00:11:45: lieber ist irgendwo Brot dazu zu essen oder zu dippen.

00:11:48: wenn es ein gutes Brot ist umso besser und einfach dass so Essen wieder zunehmend miteinander zu machen mehr zu ne mitteinander zu machen.

00:11:56: Und ich finde das haben viele Kulturen leben das viel viel mehr als wir das tun und ich finde es einfach wichtig Dass es mal wieder mehr gemacht wird.

00:12:06: und deswegen kommen wir auf dieses sharing Konzept Weil ich da einfach ... Ich liebe, dass wenn ich in anderen Städten bin.

00:12:12: Wenn ich dann so was hab, wo ich einfach sagen kann... Das hört sich alles total lecker an!

00:12:15: Ich bestelle einmal die Karte und wenn ich irgendwas noch haben will, dann bestelle ich es nochmal nach.

00:12:19: Und das ist so ein bisschen die Idee dahinter.

00:12:20: Spannend.

00:12:22: Gaston?

00:12:22: Wie seid ihr auf den Namen

00:12:23: gekommen?!

00:12:23: Das bedeutet ja nicht...!

00:12:24: Also das ist da jetzt nur Baguette und Croissants oder Schnecken, oder Freude de Provence.

00:12:31: Nee es ist kein französisches Restaurant!

00:12:33: Nein, wir spielen ja auch ein bisschen damit.

00:12:38: in dem Sinne wer geht wird... Krosshaus geben, es wird Penne Schokolade geben.

00:12:43: Aber natürlich dann kein Baguette und keine Muscheln.

00:12:48: vielleicht irgendwann mal aber mal schauen sondern wir versuchen uns schon aus allen kulinarischen Richtungen irgendwie zu bedienen und einfach das zu machen was wir gut finden worauf wir Bock haben.

00:13:01: Und zu dem Namen kam es Weil wir, für mich war immer gleich.

00:13:06: Es muss irgendwie eine Figur geben die das so verkörpert.

00:13:10: ich bin da selber ein großer Fan von wenn ich so immer so einen Männchen irgendwo hab und ich find es immer toll wenn ich das irgendwo anders gesehen habe dann hab' ich damit rumgespielt hat mir was überlegt, hab' so n bisschen Anlehnung an das Bialetti-Männchen.

00:13:26: ist das entstanden?

00:13:26: Und habt's denn ausgestaltet?

00:13:28: Dann musst du ja irgendwie auch Namen für den Herr.

00:13:31: Und der Titel des ersten Pitches, den ich abgegeben habe war nur Gastro im Kahl.

00:13:41: Dann hab' ich so mit Felix da drüber gesprochen und wir haben das immer wieder so gelesen, es ist überall aufgetaucht... ...und dann ist das daraus entstanden!

00:13:47: Und dann haben wir den Gastor eben genannt.

00:13:53: Ja, ja.

00:13:54: Weiß nicht kann man sagen was kotzchen auch nicht ganz

00:13:56: ein Stück weit schon

00:13:57: den hast du auch selber quasi kreiert den hast Du erfunden sozusagen?

00:14:00: Ja also ich habe wie gesagt Ich hab mir so überlegt was welche Kappen bin durchs Internet gegangen hat mich rausgesucht Was finde ich cool welches stylistik finde ich Cool?

00:14:10: und dann kam ich so ein bisschen an das biailetti-Männchen Und habe dann einfach ausprobiert und haben mit unserer Agentur zusammen irgendwann das verfeinert weil ich auch wusste ich hätte gerne irgendwas wo ich was ich überall drauf machen kann.

00:14:25: Also ob das die Teller sind, ob dass die Tassen sind und ob das Gläser sind.

00:14:31: Ich finde es braucht immer so einen Wiedererkennungswert.

00:14:34: Sehr gut!

00:14:35: Ja freu mich drauf.

00:14:35: Es ist auf jeden Fall eine absolute Bereicherung auch nicht nur für dieses Gebäude hier in dem ich ja auch ansässig bin.

00:14:41: Das ist sowieso etwas toll, was hier insgesamt alles passiert.

00:14:44: Tolles Gebäude, tollen verschiedenen Sachen aber auch für die Stadt.

00:14:47: also weil so was in der Art ich mein dir was glaube ich auch wichtig etwas zu bringen was es so eigentlich noch nicht so ganz gibt.

00:14:51: klar ihr werdet nicht das Rad neu erfinden aber es ist trotzdem etwas dass es so in da wie Fulda so vielleicht noch nicht gab oder?

00:15:00: Ich glaube auch und das ist auch die Idee dahinter wie ich vorhin schon gesagt habe dass ich wollte ein bisschen das schaffen dass sich einen Ort habe wo ich wenn ich nach Fulder gehen würde selber, wenn ich recherchiere hingehen wollte.

00:15:14: Und wo ich dann auch sage, da wird das... Das ist mal was anderes, das ist mal etwas Neues, das was modernes.

00:15:22: natürlich, wie du schon sagst, das Rad wird nicht neu erfunden und es kann man noch nicht neu erfinden aber zumindest ein bisschen was neues ausprobieren.

00:15:35: Mal einen neuen Weg gehen, mal neue Produkte anders in Szene setzen.

00:15:40: Und auch glaube ich gerade so das Thema Wein, dass man einfach eine andere Weinrichtung hier nach Fulda bringe und auch ein bisschen Aufklärungsarbeit leistet.

00:15:52: Produkte anders in Szene setzen als beim Essen.

00:15:56: Einfach alles mal so um die Ecke decken.

00:15:59: So schon gesagt Tastings sind möglich!

00:16:01: Veranstaltung auch da unten sind ja auch dann total möglich.

00:16:04: Vielleicht finden wir die eine und andere Zusammenarbeit, wo wir auch noch mal was machen können.

00:16:08: Ich finde ich auch total spannend.

00:16:09: Workshops, das wird auf jeden Fall ein Platz sein, wo man sich trifft.

00:16:14: Wo man aufeinander kommt, wo es sich einfach mal gut gehen lässt.

00:16:17: Das hoffe ich.

00:16:19: Und das ist mir wichtig dass es mit Ort ist, wo jeder hinkommen kann, wo jede auch erwünscht ist... wo sich alle wohlfühlen sollen, wie sie sind und einfach gerne dahin kommen.

00:16:30: Und auch gar nicht das Gefühl haben da irgendwie ein bestimmtes Auftreten an den Tag legen zu müssen.

00:16:38: Dass man irgendwie das Gefühl, man verstellt sich jetzt weil es irgendwie Nobel ist oder was auch immer sondern dass man so wie man is, wie man sich wohl fühlt einfach sich mit Kulinarik auseinandersetzt und das auch mit anderen Menschen teilt.

00:16:50: Und ob das jetzt jemand ist der Gas weintrinkt oder einen Kaffee oder ein Bier oder einfach nur sich ein Croissant auf die Hand holt.

00:16:57: Das ist dann im Endeffekt egal, weil irgendwie finde ich Kulinarik hat so viele Facetten das reicht vom einfachen Döner bis zum Sterne-Restaurant.

00:17:05: Hast du schön gesagt?

00:17:07: Ich habe hier Eingangs gesagt am zwölften da erscheint dieser Podcast der Juni also mit dem der Öffnung des ersten Tages und der Eröffnungen des Gastrons.

00:17:14: Ich blick mal hinter die Kulissen.

00:17:15: wir haben jetzt dritten Juni.

00:17:16: Wir haben eine Woche quasi vor der inoffiziellen Eröffnung.

00:17:20: Seid ihr im Zeitplan?

00:17:21: Noch ist ja nicht alles fertig.

00:17:23: Nee, noch nicht mal ansatzweise, aber tatsächlich sind wir ganz gut im Zeit-Plan.

00:17:29: Also ich glaube die nächsten Wochen, so die nächsten Tage jetzt schon werden sehr intensiv und auch sehr lang, aber ich freue mich auch sehr drauf.

00:17:41: Noch ist kein großes Maler passiert.

00:17:44: Es hat alles funktioniert, es haben alle mitgemacht und da bin ich auch sehr dankbar für das da alle Gewehr bei Fuß bis jetzt standen Und es sieht gut aus.

00:17:53: Hoffen

00:17:53: wir doch mal dass ihr nicht wenn ihr jetzt diesen Podcast direkt gehört habt dann vor verschlossener Tür steht weil es doch noch nicht fertig geworden ist.

00:17:59: Legen wir doch einmal voraus.

00:18:00: Also

00:18:00: so oder so wir werden aufschließen egal was kommt.

00:18:03: Vielen Dank dass du die Zeit genommen hast lieber Fabian.

00:18:05: Wir sind schon in dieses Podcast angekommen.

00:18:07: Jeder Gast bei Fuller Kultur, der Podcast darf sich ein Song aussuchen von unserer Playlist dabei Spot TV.

00:18:10: Welchen Song hast du dir ausgesucht?

00:18:13: Ein Song über den ich seit Jahren schon stolper, der mich auch immer wieder zum Lächeln und mir gute Laune bringt.

00:18:19: Und zwar gab es mal so eine Unplug-Session mit Trettmann und Jan Delay.

00:18:24: Und da wurde das Song Gott sei Dank von Trettman gecovert mit Disco number one in der Band die ich sehr gut finde zusammen und dann den habe ich genommen

00:18:36: Sehr gut.

00:18:37: Kommt auf die Playliste, dann vielen Dank!

00:18:38: Also ihr solltet alle ins Gastor gehen.

00:18:40: ich bin mir ziemlich sicher das lohnt sich.

00:18:44: Ich bin raus für heute.

00:18:44: Die Abschlussworte gehören dir.

00:18:46: du darfst dich bei den Hörern und Hörer verabschieden.

00:18:48: Ja vielen dank fürs Zuhören.

00:18:49: Das war tatsächlich nicht mein erster Podcast aber mein zweiter Podcast in meinem Leben Und vielen Dank dass ich hier sein durfte Und ich hoffe wir sehen uns all im Gastor und ihr freut euch drauf.

00:19:01: Ich freue mich auf jeden Fall darauf wenn ihr vorbeikommt.

00:19:03: Wir sehen uns.

Über diesen Podcast

Im Podcast Fulda Kultur empfängt Moderator Shaggy Schwarz wöchentlich spannende Gäste aus der regionalen und überregionalen Kulturszene: Künstler, Kulturschaffende und Kulturinteressierte teilen ihre Geschichten, Projekte und Einblicke. Ob auf der Bühne oder hinter den Kulissen - die bunte Vielfalt der Kulturwelt wird hier lebendig.

Präsentiert vom Kulturzentrum Kreuz e.V. mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fulda, bringt der Podcast die Kultur direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern nach Hause. Shaggy, ein festes Gesicht der Fuldaer Kulturszene, ist nicht nur als Künstler aktiv, sondern gestaltet mit dem KUZ Kreuz e.V., dem Kulturamt und seiner eigenen Impro-Theater-Schule das Kulturprogramm der Stadt maßgeblich mit. Taucht ein in die kreative Welt Fuldas und erlebt die Kultur hautnah - egal, wo ihr seid!

von und mit Fulda Kultur / Shaggy Schwarz

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