Die Stimmen der Kulturszene – Künstler, Projekte und Einblicke aus Fulda und darüber hinaus.
00:00:01: Hello und herzlich willkommen, das ist Fulda Kultur der Podcast.
00:00:11: Mein Name ist Shaggy Schwarz, dieser Podcast wird präsentiert vom Kulturzentrum KOLTV mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fuldaa.
00:00:17: Bei mir ist heute ein junger Mann mit einem sehr interessanten Projekt.
00:00:20: Das Projekt heißt wer ist eigentlich Fuldaaa?
00:00:22: Wer ist eigentlich Andro König?
00:00:23: Hallo Andro!
00:00:25: Hi Shaggie Es freut mich sehr dass ich da sein darf Dass wir heute hier zusammen von haben und so ein bisschen über das Projekt sprechen können.
00:00:31: Wer ist eigentlich Fulda und wer ist eigentlich Andru?
00:00:35: Ich selbst, der Leiter von WirWolln.
00:00:38: WirWollen ist ein Awareness-Kollektiv, ein Antidiskriminierungskollektif wo es darum geht dass ich mit meiner Schwester gemeinsam das Team bilden im Kern in der Organisation und Durchführung Das Bewusst aber auch nicht heißt Emily und Andru wollen sondern dass wir bezieht sich auf ganz viele verschiedenen Personengruppen innerhalb unserer Gesellschaft die auch bundesweit dann in die verschiedensten Städte reichen.
00:01:01: Wir wollen, geht eigentlich darum dass wir Jugendlichen, jungen Erwachsenen Kindern die nötigen Hilfestellungen geben wollen wo sie vielleicht oftmals selbst nicht weiter wissen weil ihnen einfach das mentale Werkzeug dafür fehlt.
00:01:15: Das bedeutet nicht dass sich selber ohne uns nicht hinbekommen sondern einfach nur dass wir ihn vielleicht so einen Denkanstoß geben dass wir ihm die genötigen Ressourcen geben um auch Ideen oder Gedankenansätze auch umsetzen zu können.
00:01:26: und da kommen wir dann ins Spiel.
00:01:28: quasi
00:01:29: Das ist ein Projekt.
00:01:30: Wie kam das überhaupt nach Fuller?
00:01:31: Die bietet es ja auch in anderen Städten an, wie kam der Kontakt nach
00:01:34: Fulleren?
00:01:34: Grundsätzlich bin ich selbstständig als Workshopleitung Redner und Moderator und diese Arbeit... Ja, lässt mich einmal durch ganz Deutschland reisen und an die verschiedensten Einrichtungen in die verschiedenen Personen treten.
00:01:47: Und eine Person davon war Selena Mosiek, die mich dann im gesamten Projekt von Anfang an unterstützt hat in der Idee Lass uns das Projekt nach Fulda ruhen!
00:01:57: Ich fange aber nochmal kurz vorne an Wer ist eigentlich?
00:02:00: Sollte eine Bühne werden, egal in welcher Stadt den Menschen vor Ort, der Stadtgesellschaft die Möglichkeit bietet, die Frage zu beantworten wer ist eigentlich?
00:02:13: und dann pro Stadt halt jeweils der Name.
00:02:15: Und ganz oft sehen wir es ja Es wird ein gewisses Stereotyp oder ein gewisses Bild von den Menschen in einer Gesellschaft gemalt gebildet.
00:02:24: ob das aber hundert Prozent so stimmt.
00:02:26: Es steht noch auf einem ganz anderen Blatt und deswegen habe ich in meiner Arbeit ganz oft eine Sache gemerkt.
00:02:31: Ich selber komme auch aus Setsgitter Und Setskitter, für alle die es nicht kennen hat so einen schönen Beinnamen Setsketto.
00:02:38: Jetzt fragen sich ganz viele ja wenn du dagegen ankämpfst warum?
00:02:40: publizierst du denen jetzt nochmal, das ist die Lebensrealität mit den jungen Menschen heutzutage aufwachsen und dass es auch die Lebens realität der ich in meiner arbeit begegne bedeutet.
00:02:48: menschen wollen gar nicht in einen stereotype reinkommen werden aber direkt seit er jugend rein gedrückt und können dem ganzen vielleicht teilweise auch gar nicht entfliehen.
00:02:57: Und aus diesem grund haben wir uns immer gesagt okay nein das geht besser wir ändern das ganze wir wollen dieses stereotype aufbrechen und wir wollen bilder brechen.
00:03:05: an sich genau so ist die idee an sich gestartet.
00:03:09: Ich selber habe das Ganze in die Schule als erstes mit klaren Bildungsprogrammen und klaren Rahmenbedingungen gebracht.
00:03:17: Danach ist das ganze aber folgendermaßen entstanden, dass die Schülerinnen und Schüler mit mir Texte in den Klassen ausgearbeitet haben, die dann innerhalb des Jahrgangs oder innerhalb der Klasse, innerhalb der Schule präsentiert werden.
00:03:28: Das Ganze hat auf der einen Seite so gut geklappt, dass wir uns dachten ja was machen jetzt mit dem ganzen guten Texten?
00:03:34: Also haben wir zwei Wege gefunden.
00:03:36: Das eine ist die Menschen, die wirklich auf die Bühne wollen kommen mit mir in diesen Projekten auf die Bühne.
00:03:40: Die Leute, die nicht mit auf die Bühne wollen machen wir Kurzfilme dazu und das ist quasi das ergänzende Stück dazu zu eigentlich einer... Ein grundsätzlich roten Faden, und zwar wir wollen Menschen die Möglichkeit geben ihre Stimme für ihre eigenen Bedürfnisse einsetzen zu können.
00:03:56: Sich selber starkzumachen sich selber zu empowern gegenseitig zu empowern und wenn nicht vielleicht sogar ein wenig selbst zu sensibilisieren.
00:04:03: Wir gehen da gleich auch nochmal auf die Veranstaltungs.
00:04:05: dann zu sprechen das ist ja jetzt im Oktober und November dann die Abschlusspräsentation sozusagen geht mal gleich drüber.
00:04:11: ich würde bei dir gerne noch einen Schritt zurückgehen.
00:04:13: du hast deutschen die gerianische Wurzeln Du hast ja sicherlich Salzgitter, Salzgetto wie du selber gesagt hast.
00:04:19: Da hast du auch Diskriminierungserfahrungen die du dann quasi weitergeben kannst und daraus das wahrscheinlich entwickelt hast.
00:04:26: Für alle die es so mal ganz klar hören wollen ich war ein typisches Kind was in der Schule diesen Stempel bekommen hat Problemkind.
00:04:35: heute kämpfe ich genau gegen den Stempeln an nicht auf mich bezogen sondern wirklich auf die Menschen und auf die Jungs und die jungen Menschen die heute genau diesen Stempel einfach abbekommen.
00:04:45: Wir arbeiten heute nach dem Leitsatz, kein Mensch macht Probleme wenn er oder sie nicht im Vorfeld selbst welche hat.
00:04:50: Das heißt wir wollen uns nicht vor Täterinnen und Täter stellen und sagen okay jedes Verhalten ist irgendwie nur eine Reaktion das auf gar keinen Fall.
00:04:59: aber in unserer Präventionsarbeit der Bildungsarbeit in Schulen geht es in erster Linie genau darum so was mit aufzunehmen und zu gucken.
00:05:07: wie kann man diesen Menschen einen vernünftigen Rahmen geben?
00:05:10: Ist das auch der Grund, warum ihr gerade diese Zielgruppe, die Altersgruppe ausgewählt habt?
00:05:16: Probleme hochkommen.
00:05:17: Genau das!
00:05:18: Ich sage immer wieder Präventionsarbeit ist der Zeitstrahl selber, umso früher du anfängst und so mehr Prävention ist es, um so später du anfängerst umso mehr Arbeit.
00:05:26: Und ich glaube ab einem gewissen Alter ist man auch einfach festgefahren.
00:05:30: Ich sehe es ja auch bei mir Ja für Jahr, ich werde älter und meine Gedanken, meine Meinungen werden immer fester die bilden sich immer mehr und ich glaube einfach dass wenn wir wirklich etwas ändern wollen und wir wirklich einen Change in der Gesellschaft haben wollen dann müssten wir bei den jüngsten anfangen weil die das ganze dann auch über die Jahre leitetragen.
00:05:47: Wie genau sieht das dann aus?
00:05:48: Also was genau macht ihr mit den Jugendlichen, mit den jungen Menschen?
00:05:52: Wir haben die verschiedenste Angebote.
00:05:54: Das eine sind die Angebote in den Schulen und das andere ist das Angebot außerhalb der Schulen.
00:05:59: so können wir es erst mal grob einzahlen.
00:06:01: Innerhalb dieser beiden Bereiche gibt es dann auch noch ganz viele verschiedene Angebote, heißt entweder Schulungen wirklich wo wir dann Angebote machen die aber nicht einfach nur reines Lernen sind.
00:06:12: Heißt ich komme dorthin halt zu meinen Vortrag.
00:06:14: das ist natürlich auch ein Teil Aber es soll wirklich ein Entlebnis werden Die Menschen und Jugendlichen die in unserem Workshop mitsitzen.
00:06:21: die sollen am Ende rausgehen aus dem workshop und sagen Ganz ehrlich Ich verstehe, warum die beiden das machen.
00:06:28: Ich glaube niemand hat Lust in ein Workshop zu gehen und danach rauszugehen und zu denken, boah wie dumm war ich denn vorher?
00:06:33: Das möchte niemand und diesen Ansatz fahren wir auch nicht.
00:06:36: Wir wollen nicht mit dem belehrenden Zeigefinger nach oben vor den Leuten stehen und sagen macht es jetzt richtig oder falsch!
00:06:42: Wir wollen gemeinsam Erlebnisse schaffen, die dann nämlich einen Denkanstoß auslösen.
00:06:48: und für alle Leute, die jetzt ganz konkret werden wollen... Pausenwurfkonzerte, weil meine Schwester wie gesagt Sängerin ist.
00:06:54: Meine Schwester war auch letztes Jahr bei The Voice of Germany im Finale und ist dafür gerade für die jungen Mädchen natürlich noch mal eine ganz andere... Vorbildfunktion, eine ganz andere Persönlichkeit und auch ein ganz anderer Zugang zum Thema.
00:07:08: Für mich ist dann quasi genau die andere Seite das wo ich mehr wirke und in der Konstellation glaube ich am besten einfach ganz viele Bedürfnisse abfang können.
00:07:19: aber auch da ist uns natürlich klar schaffen wir nicht alles insgesamt und ich glaube da setzt es an dass ganz viel auf unterschiedliche Bedürfnisse der Schule selber reagieren.
00:07:32: Bedeutet also, die Schulen kommen von zu aus ganz Deutschland oder die Einrichtungen?
00:07:35: Ich glaube für alle ist es doch wichtig... Es sind nicht nur Schulen!
00:07:37: Es sind auch Universitäten, es sind Firmen und Vereine.
00:07:41: Es sind die verschiedensten Gruppen, auch FSJ-Gruppen haben wir schon.
00:07:44: Und das Ganze ist auch nicht nur über einen Tag.
00:07:46: Das Ganze können wir einen Tag machen, sind aber meistens wirklich Impulse.
00:07:50: Das heißt also niemand kann von uns erwarten dass da wirklich was sich löst oder wirklich etwas krass angestoßen wird wenn wir nur ein Tag da sind.
00:07:57: Wir machen das ganze bis hin zu Projektwochen wo wir also fünf Tage am Stück auch mit so einer ganzen Klasse arbeiten und wir unterteilen das Ganze auch nochmal in einer Klasse mit der wir arbeiten und einem Jahrgang.
00:08:08: Das heißt also, ich habe teilweise mit meiner Schwester gemeinsam wieder in der Schule gehen bis zu hundertdreißig Schülerinnen und Schüler.
00:08:15: Teilweise manchmal auch mehr aber das sind wirklich dann die Ausnahmen wo wir mit den gesamten Jagen über fünf Tage lang an dem Thema Antidiskriminierung arbeiten.
00:08:23: Wir arbeiten ja auch fünf Tage dann in Fulda.
00:08:24: Das vom sechsundzwanzig bis einund dreizehn Oktober.
00:08:26: wird das hier in Fulden auch sein?
00:08:28: In den Jugendkulturfabrik unter anderem.
00:08:30: Genau Wie sieht es denn da genau aus?
00:08:32: Also schreib Potry Workshops oder...
00:08:35: Voll.
00:08:36: Also wir starten das ganze folgendermaßen, dass wir gesagt haben wie kommen wir denn überhaupt an Teilnehmende für dieses Projekt.
00:08:41: Und welche teilnehmenden Gruppe ist uns den Amt wichtigsten?
00:08:44: Das heißt, wir können ja viele Leute besuchen Wir können jetzt auch eine Runde machen irgendwie durch die Innenstadt und können einfach irgendwelche Leute ansprechen.
00:08:50: Aber was ist denn uns mit amtwichtigsten?
00:08:52: Da dachten wir uns, wie wir gerade schon angesprochen haben, junge Menschen Heißt wo treffen wir diese jungen Menschen?
00:08:56: Am besten in der Schule.
00:08:57: Unser ganzer Prozess startet also erstmal da Dass wir in die Schulen hier in Fulda gehen.
00:09:02: In den verschiedensten Klassen haben wir Werbeblöcke eingeräumt von den Schulleitungen, die gesagt haben wir unterstützen das Projekt.
00:09:09: Wir haben Lust auf das Projekt.
00:09:11: wenn ihr selber Bock habt geht gerne durch die Klassen und ihr bekommt so fünf bis zehn Minuten pro Klasse wo wir das ganze Projekt einmal patchen.
00:09:19: Mit den Leuten, die sich dann melden gehen wir fünf Tage lang in einen Austausch oder eine Ausarbeitung von einem Text.
00:09:25: Denen sie dann an Tag sechs also insgesamt am ersten November auf die Bühne vortragen und uns dann quasi präsentieren.
00:09:33: aber in diesen fünf Tagen davor geht es nochmal wirklich ins Eingemachte.
00:09:38: Wir werden da uns alle gemeinsam in der Jugendkulturfabrik zusammensetzen.
00:09:42: Wir werden dort gemeinsam die verschiedensten Themen überhaupt ansprechen gucken Wo hin führt das das Brainstorming?
00:09:49: Und was bringen denn die Menschen mit, weil genau da ist ja das spannende Punkt.
00:09:53: Wer isst denn eigentlich Fulda?
00:09:55: Was bringen dann die Menschen in Fulde überhaupt mit?
00:09:58: Was sind denn überhaupt die Wünsche und Bedürfnisse in Fuilder?
00:10:02: Es sind definitiv andere als in Salzgitter.
00:10:05: Es sind definitely andere als den Wolfenbützel oder in Braunschweig oder sonstwo wo ich bin.
00:10:09: Oder in Hamburg!
00:10:10: Und dieses Projekt... kann aber in jeder Stadt stattfinden.
00:10:14: Es ist immer etwas anderes und genau davon lebt es.
00:10:18: In
00:10:18: diesem Jahr sind wir in sechs Städten.
00:10:20: Das heißt, wir haben da so eine ganze Tour mitgemacht.
00:10:23: Ich glaube auch dieses Jahr in über achtzig Schulen in ganz Deutschland bedeutet daraus Ergeben sich dann ja auch Teilnehmende wieder für die Projekte und ich kann es so viel vorwegnehmen.
00:10:36: Die Austrahungsstätte, also die Präsentation der Texte dann für dieses Projekt findet in den diversesten Räumen statt heißt von Staatstheatern bis Rater, also Stadthalle, Rathaus, Schul-Aulen wenn ich jetzt in der Märzgericht habe Gleichzeitig aber auch öffentliche Bibliotheken.
00:10:53: Ich glaube, wir haben in fast jeder Stadt einen unterschiedlichen Ort wo das ist im Kino.
00:10:58: In Seitz Gitter haben wir es zum Beispiel in einem Kino gemacht so weil das einfach für die meisten Leute so ein Zugang ist wo sie sich alle treffen und ich glaube davon lebt es.
00:11:05: Keine Show ähnelt exakt dergleichen.
00:11:08: Wir wissen einfach nur Es werden Texte ausgearbeitet Was darum herum kommt was an Bühntrogramm noch dazukommt?
00:11:15: Das liegt tatsächlich an der Stadt selbst.
00:11:17: Muss man schreiben können oder auftreten können, um mitmachen zu dürfen?
00:11:21: Nein muss man nicht!
00:11:22: Es ist eine sehr gute Frage weil gerade die mir sehr oft gestellt wird auch wenn ich in die Schulen gehe oder sonst was es ja immer wieder dass die Schülerinnen und Schülern mich dann ganz kurz angucken wenn sie sagen oh ich muss jetzt schreiben Ich muss eine Geschichte ausarbeiten.
00:11:35: aber ich kann allen Leuten die das jetzt vielleicht doch gerade hören schon mal diesen Stein vom Herzen nehmen.
00:11:39: oder ja vielleicht diesem Druck nicht davon abhängig, ob ihr gute Schreiberin oder gute Schreiber seid.
00:11:45: Es ist davon abhänglich, ob Ihr eure eigene Geschichte in Worte fassen wollt!
00:11:50: Auch die Frage wieder... Ach wie mache ich das denn?
00:11:52: Aber dafür bin ich ja da.
00:11:54: Dafür bin ich da.
00:11:55: Ich habe es vielleicht... Das ist auch mein Ansatz am Anfang gar nicht gesagt.
00:11:59: In der Schule damals selber war ich immer der Junge dem alle Leute nachgesagt haben, Andru du redest zu viel Andro, du redest so viel und immer wieder im Negativen heißt immer wieder mit einem Blick oder wie auch immer.
00:12:12: Und ganz viele Leute würden das jetzt heute noch zustimmen?
00:12:15: Aber nie hat mir jemand gesagt, Andro!
00:12:17: Du kannst später Redner, Moderator und Workshop-Leitung lernen.
00:12:20: Du kann später genau mit deiner Stimme auf Bühnen stehen gemeinsam mit deines Schwester und die Messages von anderen irgendwie auf die Bühne austragen.
00:12:29: Genau das gebe ich immer den Leuten mit, die das vielleicht jetzt gerade hören und sich noch überlegen ja wie soll ich da denn überhaupt reinpassen?
00:12:34: Vertrau erstmal auf deine eigene innere Stimme.
00:12:37: Vertrau erst mal darauf, was du selbst erlebt hast und wofür du selber stehst!
00:12:41: Und ich bin dann dafür da, dass wir das ganze in Worte gefasst bekommen.
00:12:44: Das Talent auch erkennen?
00:12:45: Ich meine wenn Du viel geredet hast... ...das ist ja genau das Werkzeug, was Du heutzutage auch nutzt um Menschen damit zu helfen.
00:12:50: Und es braucht Menschen die genau das nämlich erkennen, die das sagen wie Du's grad sagst und die einem das positiv zusprechen.
00:12:57: Und das ist so eine Sache die immer wieder fehlt und der wir quasi jetzt gerade nachgehen wollen.
00:13:02: Weil in unserem Workshop, das ist sogar noch mal ein richtig wichtiger Punkt, es ist immer so... Und es ist unabhängig ob es schul-externe oder schulinterne Projekte sind dass die Menschen danach raus gehen und im besten Fall danach sagen ich weiß ein bisschen mehr über mich aber auch über die Person um mich herum.
00:13:16: anderes Talent singen deine Schwester du hast gesagt er ist ja dem Projekt auch involviert.
00:13:22: Frage Nummer eins welche Bedeutung hat auch dir ihr Bekanntheitsgrad hilft es auch wirklich andere zu erreichen?
00:13:27: Und welche Beteutungen hat Musik in diesem Projekt?
00:13:30: Also ich würde mit der zweiten Frage als erste starten, weil es vielleicht ein bisschen kürzer ist.
00:13:36: Tatsächlich sind in diesem Projekt die Musik nur noch mal quasi on top für die Show.
00:13:42: dann am Ende das wir sagen für alle Menschen die sich die Show angucken da wissen wir ja wenn wir zum Beispiel zehn bis zwanzig Teilnehmende haben von mir aus sogar mehr aber das ist ungefähr der Rahmen mit dem wir auch planen.
00:13:56: Dann ist wirklich der Punkt Da müssen wir auch zwanzige Texte anhören Und das müssen sich die Menschen auch irgendwie rein kapazitätenmäßig zuführen können, so und hinhören können.
00:14:08: Das ist dann der Punkt wo wir gesagt haben okay wie kann man das Ganze nochmal attraktiv für die Leute gestalten?
00:14:12: Wie können wir wirklich eine Show daraus machen?
00:14:15: Gestartet haben wir mit der Idee Emily noch dazu zu holen.
00:14:18: da endet es aber nicht so viel, kann ich schon mal vorwegnehmen für alle die dann dabei sind.
00:14:22: Die dürfen sich gerne überraschen lassen.
00:14:23: Es ist also nicht nur wir hören Texte ein nach dem anderen und abarbeiten sondern das wirklich eine komplette Show.
00:14:30: Das ist ein Programm und ihr könnt euch wirklich auf etwas freuen.
00:14:33: Ja am ersten November wird das soweit sein unten im U-Eins.
00:14:36: Also wir sind jetzt tatsächlich vier Stockwerke über der Location.
00:14:39: Okay
00:14:39: okay cool!
00:14:41: Da wird's sein.
00:14:41: was erwartet das Publikum genau?
00:14:43: Und wie kommt man dahin?
00:14:48: Ähm, auch wieder auf.
00:14:49: Die erste Frage kann... Also kauft man sich Tickets?
00:14:54: Jede Person kann zu diesem Event kommen!
00:14:56: Ihr seid alle eingeladen gerade die Personen, die in und um Fulda herum wohnen.
00:15:01: ihr seid erst recht eingeladet.
00:15:02: das bedeutet für alle die es vielleicht von weiter weg hören Ich würde uns freuen wenn ihr den Weg auf euch nimmt aber in erster Linie natürlich hier in die Einladung an die Stadtgesellschaft weil die Stadt gesellschaft halt auch einfach genau ähm Ja, bewerten kann für sich selber oder ist einfach für sich am besten einschätzen kann was dort gesagt wird.
00:15:20: So und es geht nicht darum dass wir also alle dahin kommen und dann sagen hey wir wollen die Leute auf der Bühne bewerten sondern wir selber wollen etwas mitnehmen weil im besten Fall als Publikum gehst du mit der Intention dorthin?
00:15:32: Dort haben sich junge Menschen aus meiner Stadt über eine gewisse Zeit wirklich intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt, welche rund um das Thema Sexismus, Ausgrenzung, Chancengleichheit, Empowerment, Selbstbestimmung, Selbstwert und so weiter.
00:15:50: Und so weiter dreht.
00:15:51: dann ist es doch wichtig dass ich jetzt für heute nicht sage Ich möchte diesen Ganzen eine Note geben sondern ich Möchte dem Ganzen die Zeit geben hin zu hören und zu verstehen
00:16:02: Genau.
00:16:02: Was kann es für einen jungen Menschen bedeuten, plötzlich seine Gedanken vor so einem Publikum zu präsentieren?
00:16:07: Ich kann das ganz gut sagen weil ich nicht für die anderen sprechen möchte, die mit mir im Projekt sind.
00:16:11: Da habe ich natürlich genug Feedback aber ich kann's ganz gerne an meinem eigenen Beispiel nennen.
00:16:16: Ich hab ja vorhin schon angeschnitten... ...ich war selber damals das sogenannte Problemkind.
00:16:20: Ich hatte wirklich über Jahre lang immer wieder genau den Stempel und auch keine... Also einzig hatte ich zwar schon, aber keinen Ausweg!
00:16:28: Ich hatte halt wie gesagt keine Ressourcen.
00:16:32: Dann gab es immer den Punkt, da habe ich in Salzgitter die Unterlagen vom Jugendparlament in Salz-Gitta gefunden.
00:16:38: Long story short!
00:16:39: Ich bin insgesamt sechs Jahre lang jetzt der Vorsitzende von dem Jugendparlaments-Haz-Gittar gewesen und habe dann im Braunschweig auch als Initiator – so was geht nie alleine – das Jugendparliament im BraunSchweig gegründet.
00:16:50: Das heißt, in Folge daraus sind über mittlerweile jetzt achtzig Jugendliche in der Kommunalpolitik tätig gewesen und immer noch tätig.
00:16:58: Und ich selber bin selbstständig in der Art und Weise wie ich's mache ganz Deutschland aktiv, für alle Menschen die sich fragen so was in einem Projekt einfach mal mitzumachen und Rahmenbedingungen zu nutzen.
00:17:07: Was macht das mit dir?
00:17:10: Ich bin selber der Beweis dafür.
00:17:13: Es ist keine Garantie dass alle Leute die daran teilnehmen danach auch wirklich komplett jetzt sich darin verlieben und dieser Arbeit immer nachgehen.
00:17:21: aber es ist definitiv möglich und ich kenne genug Leute die den gleichen Weg bis jetzt schon gegangen sind wie ich.
00:17:27: Sehr schön.
00:17:27: Vielen Dank für die wichtige Arbeit auch!
00:17:29: Wie können denn Jugendliche teilnehmen, wenn sie jetzt nicht in dieser Klasse seid, sondern die das einfach gerade hören?
00:17:34: Wie kann man sich anmelden?
00:17:35: Alle, die jetzt noch daran teilnehmen möchten bzw.
00:17:38: sich für das Projekt interessieren.
00:17:40: ihr könnt uns am besten nitrisch-schwellig über unser Social Media Kanal wir.wollen schreiben.
00:17:46: ich glaube dass es mit das beste für die meisten Für alle die jetzt aber doch nochmal den emailweg wählen wollen.
00:17:52: ist es besser unter oder sind wir zu erreichen unter wir.Wollen.DreiAchtEtGmail.com.
00:17:59: Sehr gut Was kostet das?
00:18:00: Also was kostet die Teilnahme?
00:18:02: Gar nichts.
00:18:02: Wie finanziert sich sowas?
00:18:03: wie können dir das finanzieren?
00:18:05: Insgesamt?
00:18:05: als Allererstes muss ich sagen, so was finanziert sich oder lässt sich nur erschaffen durch ganz viele Helfen in der Hände.
00:18:11: Das heißt das aller Erste sind die Träger.
00:18:14: In dem Fall bei uns D.A.
00:18:17: Jüters Jugendwerk Nordhessen Der AWO.
00:18:19: Dazu kommt aber auch die Förderung, die geleistet wird von Demokratie lieben und vom Aktion Mensch Und in der Projektleitung bzw.
00:18:27: als Kooperationspartner sind wir dann auch noch tätig.
00:18:30: Das bedeutet in Gruppennamen Beyond Biasbox und natürlich wir von Wirweilen.
00:18:36: Ja, sehr schön!
00:18:37: Ich danke nochmal der Selina die konnte ja heute nicht dabei sein, die auch noch mal Danke, dass sie das
00:18:40: gemacht haben.
00:18:41: Grüße
00:18:41: gehen raus!
00:18:41: Sie war auch schon immer zu Gast hier im Podcast, hat auch über mich viel Arbeit gesprochen.
00:18:44: Sehr cool, sehr cool.
00:18:46: Ganz toll, dass wir so was in Fulda anbieten und ich hoffe, dass sich da viele, viele Jugendliche anmelden werden und sich vielleicht ein Stück weit verändern lassen, die Chance nutzen tatsächlich aufzustehen und auch mal das zu zeigen, was wirklich auch in ihnen steckt.
00:18:58: Und toll, wenn ihr so eine solche Möglichkeit bietet.
00:19:01: Ich hoffe es wirklich immer wieder, dass die Leute einfach verstehen.
00:19:05: Danke aber auch, dass wir diese Plattform hier bekommen haben!
00:19:07: Weil ich sage es immer wieder – die Projekte, die wir machen... Die machen wir sowieso.
00:19:12: Aber wenn die Leute drumherum es nicht auch mit pushen, dann ist das manchmal auch einfach... Also kann es vergeuliter Arbeit sein?
00:19:20: Immer noch konjunktiv!
00:19:21: Aber im Großen und Ganzen vielen Dank dass wir da sein durften.
00:19:23: für alle, die jetzt also immer noch dabei sind Wir freuen uns wirklich sehr, wenn ihr am ersten Elft auch mit dabei seid Und uns bei dieser wirklich besonderen Veranstaltung mit begleitet.
00:19:33: Macht's gut, tschö tschau.
00:19:34: Wir sind aber noch nicht am Ende des Podcasts.
00:19:36: Schön, dass du dich schon verabschiedet hast!
00:19:37: Wir haben nämlich noch eine wichtige Sache.
00:19:38: Kannst du ja auch nicht wissen?
00:19:39: Wolltest du das auch wissen?
00:19:41: Erst mal nochmal Danke für diese wirklich wichtigere Arbeit.
00:19:42: Ich arbeite auch viel mit Jugendlichen.
00:19:43: Ich gehe hier in die Kinder- und Jugendpsychiatrie, im Organisationstheater und gebe den Kindern und Jugendlichen auch die Chance sich noch einmal zu entwickeln, zeigen was ihnen allen stecken.
00:19:52: Genau das machst du auch.
00:19:53: Deswegen freue ich mich sehr, dass Du hier zu Gast gewesen bist.
00:19:55: Also vielen Dank dafür!
00:19:56: Jeder Gast.
00:19:57: bei voller guten Post Podcast hast du ja ein Song aus so einer Playliste bei Spotify.
00:20:00: Welchen Song hast du dir ausgesucht?
00:20:02: Super, das ist nochmal eine sehr gute Sache!
00:20:03: Ich würde definitiv den Song von meiner Schwester nehmen, Mesmerize für alle die das jetzt gleich wahrscheinlich hören oder sonst irgendwie noch mal auf Spotify suchen.
00:20:11: Mesmerized by Emily Rose und es ist ein selbstgeschriebener Song und ich glaube der macht ganz viel Lust auf weitere Songs.
00:20:21: davon hat sie nämlich noch mega viel auf Spotify und ich wünsche euch viel Spaß beim Hören.
00:20:24: Sehr gut, dann damit bin ich jetzt aber rauswollte.
00:20:26: Die Abschluss wurde gehören dir.
00:20:27: Du darfst dich jetzt bei den Hörerinnen und Hörern verabschieden.
00:20:30: Danke, danke, danke dass ihr bis zum Schluss dran geblieben seid!
00:20:33: Ich hoffe euch hat der Podcast gefallen?
00:20:34: Ich hoffe, euch hat die Idee des Projekts
00:20:36: gefallen?!
00:20:37: Wenn sie euch gefallen habt wie gesagt meldet euch ansonsten ja freuen wir uns darauf, euch auch vielleicht in einem anderen Projekt wiederzusehen.
00:20:44: Checkt unsere Insta-Seite ab und vielen vielen Dank nochmal an Shaggy.