Fulda Kultur - Der Podcast

Fulda Kultur - Der Podcast

Die Stimmen der Kulturszene – Künstler, Projekte und Einblicke aus Fulda und darüber hinaus.

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:01:

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen, das ist Fulda Kultur der Podcast.

00:00:11: Mein Name ist Schelgi Schwarz und dieser Podcast wird präsentiert vom Kulturzentrum Kreuz CV mit freundlich unseres Schuss... Ich fange nochmal an?

00:00:18: Ich habe diesen Satz jetzt schon dreihundertzwanzigmal gesagt, das erste Mal falsch!

00:00:34: Wunderbar, ein Chor, den es auch schon sehr lange gibt.

00:00:36: Wir werden gleich drüber sprechen und bald ist das Jubiläum die Jubiliums Gala und die Jubiliums Martinee heute bei mir aus dem Vorstand Erich Roman und Carsten Rupp.

00:00:44: Hallo ihr zwei!

00:00:45: Hallo Schagie schön dass wir heute hier sein dürfen.

00:00:47: Wir sprechen über Windfriedia.

00:00:49: vielleicht die wenigen die Windfrieder nicht kennen erklärt doch mal was das für einen Chor isst.

00:00:55: Ja, die Windfredia wurde ursprünglich gegründet als Männergesangsgesellschaft zur Verschönerung der Gottesdienste am Fuldaradom.

00:01:08: Und der Grund dafür war, dass zu Zeiten des Kulturkampfes eben ja es die Kirche nicht so ganz einfach gehabt hat und natürlich auch jegliche Kultur in diesem Zusammenhang verboten war ja sogar unter Strafe stand.

00:01:22: und das waren dann natürlich traurige Gottesdienst.

00:01:24: und so haben sich da ein paar Handwerksmeister wie die Chronik sagt zusammengetan, die auch mal ursprünglich im Domkorb-Mitglieder waren und haben sich gedacht, wir tun uns mal zusammen.

00:01:39: Und gründen eine Gesangsgesellschaft, die sie dann wahrscheinlich wohl in Bezug auf den Heiligen Bonifatius Winfriedia genannt hat.

00:01:48: Ihr habt gesagt Jubiläum?

00:01:50: Wie lange gibt es denn Winfriedias schon?

00:01:52: Das Ganze ist jetzt hundertfünfzig Jahre her.

00:01:55: Die WinfriedIA dieser Männergesangverein hat sich dann zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts immer mehr auch den Euratorien gewidmet hat immer mehr auch gedacht, so mit Frauen zusammen singen ist ja auch was Schönes.

00:02:08: Es gab tatsächlich noch die Zezilia.

00:02:10: das war tatsächlich ein gemischter Oratorienchor aber die Damen der Zezilia wollten lieber mit den Männern der Winfriedia zusammen singe.

00:02:17: irgendwann in den neunzehnzwanziger Jahren musste sich dann die Winfriedie also ganz offiziell als Gemüsterchor etablieren.

00:02:24: Ja, und so sind wir immer weitergewachsen als Oratorienchor.

00:02:27: Als weltlicher Chor, als weltliche Singakademie tatsächlich auch eine Idee die noch vom Domchorgründer Michael Henkel stammte einen gemischten weltlichen Chor in dem es darum geht Musik kennen zu lernen.

00:02:40: Die Aufführung fast schon zweitrangig war aber man wollte einfach die Zeit miteinander verbringen die Musik kennenlernen.

00:02:47: Und heute sind wir in der glücklichen Situation, dass wir genau das wollen.

00:02:50: Wir wollen Zeit miteinander verbringen, wir wollen Musik kennenlernen und wir wollen diese tolle Musik dann auch einem Publikum zugehört bringen.

00:02:58: Ja, der Gala wird ja bald stattfinden, da werden wir gleich noch drüber sprechen.

00:03:01: Wie seid ihr denn beide persönlich zu Frieda gekommen?

00:03:04: Weißt du es noch?

00:03:05: Ich bin eigentlich schon von klein auf sozusagen singt begeistert mit einem Papa, der für seinen Männerchor gelebt hat Familienkontext da herangeführt worden bin, war dann im verschiedenen Schulkörn und der Männergesangsverein gemütlichkeit.

00:03:23: Horace hatte auch mal ein Kinderchor.

00:03:26: Da habe ich gesungen und irgendwann hat mich eine Bekannte gefragt du das wäre doch eigentlich mal was?

00:03:33: Komm noch mal in die Winfriedia wie es so schön hieß.

00:03:37: Ja da hab' ich mir das mal angeguckt und war erstmal sehr beeindruckt weil ich diese Art von Chorgesang so ja noch nicht praktiziert hatte und das hat mich schon sehr angefixt.

00:03:48: Und, ähm, ja jetzt geht's das Ganze schon glaube ich, sechsundzwanzig Jahre her ja.

00:03:54: Wahnsinn!

00:03:55: Du, wie war's bei dir Kasten?

00:03:56: Ich bin

00:03:56: tatsächlich zweimal zu Winfriedia gekommen.

00:03:59: Einmal war ich in der Schule mit einem Schulfreund zusammen, der schon von der Geburt an Winfriediana war.

00:04:04: Also er ist direkt im Kreißsaal in die Winfriedias aufgenommen worden.

00:04:08: Wir haben ihn jetzt auch schon für fünfzig Jahre wie ums Kitschaft gelobt, obwohl er noch neunvierzig war.

00:04:15: Aber er hat mich mitgenommen und hatte Lust!

00:04:17: Ich kannte Reinhold und Brigitte Feldmann vor meinem Gesangsunterricht schon Und so bin ich dahin gegangen und das hat mir Spaß gemacht.

00:04:25: Das war genau das, was ich machen wollte.

00:04:27: Dann kam es während dem Studium zu einer Phase wo ich einfach nicht mehr an den Proben teilnehmen konnte und tatsächlich ganz wie ich auch heute den Anspruch habe... Ich möchte mit dem Chor auftreten, mit dem ich auch Probe habe.

00:04:38: Ich hab dann gesagt, ich kann die Auftritte nicht mitsingen wenn ich nicht mitprobe!

00:04:42: Und dann gab's eine lange Lücke und als Reinhold in den, sagt glaube ich, im Jahr zehntausend elf aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste bin ich spontan eingesprungen.

00:04:52: und jetzt seit sechzehn Jahren als Korlektor da, damals war ich Sänger.

00:04:56: Ja was heizt dich da?

00:04:58: Was ist so besondere der Arbeit mit zum großen Chor?

00:05:01: Es ist einfach das, was Korgelsang ausmacht, dass Zusammenbringen von Stimmen je mehr Stimmen es sind, desto farbenreicher kann die Chorfarbe auch werden.

00:05:11: Die Werke, die wir aufhören für Werke mit Orchester zusammen braucht es einfach eine gewisse Anzahl von Singenden.

00:05:18: Und in dieser Chorsympfung den Chor wie ein Orchesterinstrument einzubinden, das ist für mich einfach eine ganz besondere Reiz.

00:05:25: Dem ich tatsächlich auch schon während im Studium erlegen bin.

00:05:29: und als damals dann die Anfrage kam habe ich spontan gesagt ja es ist genau das wofür ich studiert habe und deswegen mache ich so gerne

00:05:37: Aber was genau muss passieren dass aus vielen einzelnen Stimmen ein Chor wird?

00:05:42: Von meiner Seite kann es nur angeleitet werden.

00:05:44: Es muss eigentlich in jedem Chorsänger Klick machen, jeder Chorsenger muss Lust haben das was aus einem Hals kommt in den Dienst des Ganzen zu stellen sich darauf einzulassen, Vokale unterschiedlich zu färben Manchmal auch über Atmung, mal kämpfen.

00:06:00: Dass die keine Lücken entstehen, Intonationen hören und sich da einklinken... Das kann ich immer nur anleiten!

00:06:09: Und es ist großartig, dass es einfach so viele Menschen dann im Chor sind, die sich jeweils darauf einlassen und das umsetzen und wenn dann so einen richtig sauberer Klang entsteht.

00:06:18: Wow!

00:06:19: Wie hat sich der Chor über die Jahre verändert, Elke?

00:06:23: Ja, die Winfriedia war ... Zu der Zeit, als ich sie kennengelernt habe auch noch ein Chor, der eine besondere Stellung hier in Fulda hatte.

00:06:35: Es hatte damals noch vor sechsundzwanzig Jahren so einen Hauch von etwas Elitären.

00:06:42: Also da durfte nicht jeder so mitsingen und ... Ein Schwerpunkt der Winfriedia war auch immer wie Carsten schon gesagt hat die Gemeinschaft Das gemeinsame Singen, das gemeinsame Musikieren, das gemeinsam auch Freizeit miteinander verbringen.

00:07:00: Es gab ein Wanderclub – dann habe ich noch erlebt dass es da Skatuniere gab.

00:07:08: Die Damen hatten ihr Kaffee-Grenzchen und in Riesenfamilien fest gab es einmal im Jahr Nikolausfeier mit der ganzen Familie für alle Kinder.

00:07:20: Damals ja auch dieses, wie du schon sagtest Carsten, diese zähnischen Aufführung.

00:07:24: Diese oberretten Zähnen wo ja Bühnenbilder geschaffen werden mussten, wo Kostüme genäht werden musten.

00:07:31: also das war ja schon gigantisch und das hat sich über im Laufe der Zeit jetzt schon sehr verändert und ich glaube man kann noch mal sagen Carsten so seit Corona eigentlich hat es doch mal einen Cut gegeben oder?

00:07:50: wir müssen ja betrachten, dass die Lebensumstände heute auch ein bisschen anders sind.

00:07:55: Dass viele beruflich stark eingebunden sind, dass es Mitgliedschaften in verschiedenen Vereinen gibt und das einen Chor vielleicht da ein Part davon ist.

00:08:07: Und somit ist die Freizeit auch eingeschränkter.

00:08:13: Wir sehen als Vorstand, an diesem Angebot im Rahmen des Chors jetzt gerade nicht so wahrnehmbar ist.

00:08:22: Kann sich wieder ändern, ja?

00:08:24: Aber ich sehe das so.

00:08:26: wie siehst du das Kurs?

00:08:28: Ja tatsächlich den Chor als Gesellschaftsverein... Das ist einfach eine Zeitenwandel der schon in den Achtzigern auch begonnen hat in meiner Wahrnehmung.

00:08:39: aber es steckt auch ein großes Potenzial drin weil Mittlerweile, wer im Chor mitsinkt?

00:08:45: Der will.

00:08:46: Der will nicht nur die Geselligkeit haben sondern man möchte zusammen diese Zeit, die man sich gegenseitig erschenkt in gewisser Weise auch gegenseITich fühlen.

00:08:55: Man möchte gemeinsam etwas voran bewegen.

00:08:59: und wenn Corona ein Cut war dann ist es für mich eigentlich eher der Cut dass so diese bewusste Entscheidung wirklich etwas tun zu wollen stärker geworden ist.

00:09:10: Wer darf bei euch mit so viel Coerfahrung muss man haben, um dann quasi auch bei euch aufgenommen werden zu können?

00:09:15: Das

00:09:15: ist tatsächlich immer wieder eine ganz lustige Diskussion.

00:09:19: Also lustig für mich!

00:09:21: Es gibt Schiedeköre, die machen einen Vorsingen oder eine Altersgrenze.

00:09:25: Oder machen Zugangsbeschränkungen... Ich persönlich bin erstmal der Meinung man muss überhaupt erst mal reinschnuppern!

00:09:32: Die Art von Musik ist einer Musik, die in der Region von relativ wenig Kören praktiziert wird.

00:09:39: Das heißt wenn man den Mut hat zu sagen hey das schau ich mir an Warum sollte ich denn derjenige sein, der dann sagt aber bevor du mitmachen darfst muss ich erst mal gucken ob du gut genug bist.

00:09:51: Und auf dieser Ebene habe ich sowohl was den Einstieg als auch vielleicht den altersbedingten Ausstieg bislang immer erlebt dass die Leute von sich aus wahrgenommen haben das kann nicht leisten das will ich leisten.

00:10:05: oder eben auch jetzt, wenn es um den Altersausstieg geht.

00:10:09: Dass die Leute für sich feststellen, ja das macht mir wahnsinnig viel Spaß aber ich kann das nicht mehr so umsetzen und ich höre nicht mehr.

00:10:18: Ich bleibe dem Chor verbunden weil ich auch weiß dass ich nach wie vor willkommen bin aber ich trete nicht mehr mit auf.

00:10:24: Und das finde ich eigentlich schon in diesem Zusammenhang Gesellschaftsverein durchaus einen sehr wichtigen Aspekt.

00:10:32: Die Wandergruppe hat sich jetzt gerade frisch umbenannt als Seniorengruppe und geht nicht mehr wandern, macht nur noch das abschließende Treffen.

00:10:40: Einmal im Monat der Kaffeeklatsch, der Damen existiert auch nach wie vor noch.

00:10:46: Und da treffen sich immer wieder diejenigen, die den Anforderungen dem körperlichen Stress eines Konzertes nicht mehr gewachsen sind und die Verbindung ist noch da – und das finde ich großartig!

00:10:58: Also das Gemeinschaften ist ein ganz wichtiger Punkt auch bei euch.

00:11:01: Trotz

00:11:02: allem, nach wie vor ja.

00:11:03: Problem was viele Vereine Musikgruppen vielleicht auch ihr habt?

00:11:06: Ist Nachwuchs!

00:11:07: Wie findet man junge Sängerin und Sänger?

00:11:09: Naja wir machen auf der einen Seite in unseren Konzerten durchaus unterschiedliche Angebote.

00:11:16: Wir hatten jetzt beim Mozart-Requiem sehr viele Schüler aus verschiedenen Schulen dabei wo ich auch ganz wertschätzende Empfehlungen gelesen habe, die Musiklehrer an den Schulen ihren Schülern gegeben haben um mitzufirken.

00:11:31: Wir haben jetzt bei dem Konzert auch... Ich glaube das darf ich an der Stelle schon verraten ein gewisses Kontingent für Oberstufen Schüler bereitgestellt damit man überhaupt diese Musik erst mal kennen lernt.

00:11:43: denn ich glaube nach wie vor das größte Problem für Nachwuchs ist einfach das Wissen darum was es gibt.

00:11:54: Was erwartet das Publikum an diesem Abend?

00:11:57: Ja, Herr Korrektor ist eigentlich dein Partner.

00:12:00: Also ein wunderbarer bunter Blumenstrauß durch all das Wirkend der letzten fünfundzwanzig Jahre.

00:12:09: Ich habe natürlich erst mal so gedacht Achwin Friedeja jubiläumskaler Das muss ein Best of sein!

00:12:15: Das gehört sich bei einer Jubiläumskala Und dann habe ich festgestellt, dass die Wahrnehmung was denn best of dann bedeuten würde.

00:12:23: Innerhalb des Chores auch innerhalb des Vorstands sehr variabel war.

00:12:28: Ich hab versucht ein Programm auszusuchen das sowohl literaturmäßig also von der Wertigkeit der Werke einem Best Of entspricht als auch natürlich von den Fähigkeiten damit Frieda das auszuführen.

00:12:42: Und so haben wir ein Programm, es gibt unter anderem Händel Hallelujah.

00:12:49: Es gibt aber auch neu komponierte Werke aus den letzten zehn Jahren alles korsomphonisch mit großem Orchester dabei und es gibt u.a.

00:12:59: auch mal eine oder zwei Bearbeitungen von Werken mit Klavier- und Chor für Orchester und Chore.

00:13:07: Also ich denke das ist unglaublich Vielfältig und macht wahnsinnig viel Spaß zu musizieren.

00:13:14: Enkel du nix?

00:13:15: Ja,

00:13:16: absolut!

00:13:17: Da gehe ich davon aus dass das wirklich auch im Chor so wahrgenommen wird.

00:13:21: Erster hilft uns weiter hilft auch die unterscheiden sich ja auch.

00:13:25: Ja also vor allen Dingen für den Samstagabend habe ich überlegt es braucht bei deinem Konzert immer eine gewisse Dramaturgie Die Werke alle gemischt irgendwie nach Zeit oder so.

00:13:35: Und dann habe ich gedacht, ja Divin Fredia hat lange Jahre sehr viel geistliche Konzerte gemacht.

00:13:40: Das ist ein großer Stadtteil unserer Geschichte.

00:13:44: Deswegen widmen wir dem den ersten Teil und im zweiten Teil kommen die weltlicheren Werke... Insgesamt ist es aber Literatur, die sich... Wir haben eine Übersicht von den Konzerten seit ... in diesen Jahren immer wieder auf dem Spielplan finden.

00:14:02: Ja, das sind auch Werke dabei, die ich erst mitgebracht habe.

00:14:04: Aber doch, es sind tatsächlich die letzten achtzig Jahre gebildet!

00:14:10: Wer steht neben dem Konzertkorn noch mit auf der Bühne?

00:14:13: Wir haben einerseits einen wunderbaren Moderator.

00:14:16: Wir freuen uns, dass du dabei bist.

00:14:18: Gerne Wir werden einige Solo-Stellen haben, die Christina Rühmann singt.

00:14:28: Sie stammt tatsächlich auch aus der Winfriedia.

00:14:30: Wir haben einen gemeinsamen Dunstkreis in unserer Jugend erlebt und seitdem immer wieder zusammen konzertiert.

00:14:37: und ich freue mich sehr dass sie auch sehr spontan gesagt hat ja dann bin ich sofort dabei.

00:14:41: Und als Orchester haben wir die Vogtland Philharmonie aus Greiz-Reichenbach, also ein Orchester mit dem in den letzten Jahren einfach so viele schöne Erlebnisse gehabt haben.

00:14:51: Das ist auch für diese Gala der erste Wahl war und wenn es uns gelingt rechtzeitig einen Konzerttermin zu haben und das Orchester dann noch frei ist kriegen wir sie auch immer wieder gerne Musik mit uns.

00:15:03: Am siebenzwanzigsten dann die Martiné am nächsten Vormittag.

00:15:06: was unterscheidet die Martinée von der Galaelke?

00:15:10: Ja, in der Martinie werden wir natürlich auch konzentrieren.

00:15:12: Das ist klar aber ein wenig eingestampft.

00:15:16: also der Chordirektor weiß aber schon welche Stücke aufgeführt wird.

00:15:21: Ein wenig reduziert zum Programm.

00:15:22: Entschuldigung, schneiden

00:15:24: wir natürlich raus!

00:15:25: Also das Programm wird ein wenig reduzieren sein.

00:15:30: Ja, und wir wollen natürlich auch einen kleinen Rückblick geben auf die letzten twenty-fünf Jahre.

00:15:37: Wir wollen Menschenähren, die dazu beigetragen haben dass Steven Freedia das heute ist was sie isst Und wollen auch in Ton und Bild zeigen was wir eigentlich so machen.

00:15:49: Das heißt in Tonund Bild sagt es heißt da ist noch eine Überraschung auch geplant und Es werden auch noch einige menschen zu Wort kommen die sicherlich auch dann wenn Frieda gratulieren möchten.

00:15:58: Ja, der OB hat schon seine Teilnahme zugesagt.

00:16:00: Da freuen wir uns sehr, dass Dr.

00:16:02: Wingenfeld uns an diesem Tag beährt.

00:16:05: Der Vorstand des VdKC-Verband Deutscher Konzertchor wird da sein und wahrscheinlich noch die eine über andere Überraschung.

00:16:14: Wo findet man Tickets?

00:16:15: Wie bekommt man Ticket?

00:16:16: so ein Infos zu jeweils den beiden Veranstaltungen?

00:16:19: Bar Reservix auf alle Fälle dann natürlich auf unserer Website konzertkor minus folder Oder auch über Instagram, da wird ja jetzt fröhlich gepostet als Werbung.

00:16:33: Ja oder aber natürlich bei den Chormitgliedern.

00:16:37: Oder wenn man zufällig gerade freitagsabend um neunzehntonundreißig in Horace ist kann man vor der Probe...vor unsere Probe vorbei kommen und dann auch Tickets erwerben!

00:16:46: Sehr

00:16:46: gut so ein Chor, ein Zertchor, so einen Chor in dieser größten Ordnung.

00:16:51: Wie finanziert sich sowas?

00:16:52: Ich meine das ist ja auch nicht so einfach,

00:16:53: oder?!

00:16:53: Ich weiß, wir haben jetzt niemanden von den Finanzen da.

00:16:58: Aber ihr habt da sicherlich auch einen Einblick wie sich so was finanzieren kann?

00:17:01: Da gibt es ja bestimmt Förderunterstützer und so weiter.

00:17:03: Das

00:17:03: gehört zu den vielen Qualitäten die ich als musikalischer Leiter in der Winfrede immer wieder wahrnehme.

00:17:09: Wir hatten eben gerade, muss noch mal zurückkommen kurz das Stichwort Martinier gehabt.

00:17:14: Die Frage wie ein Chor in der heutigen Zeit seine Chronik, seine Vergangenheit darstellen kann unglaublich kreativ angegangen worden von dem Chor.

00:17:25: Und genauso kreative müssen wir auch mit unseren Finanzen sein!

00:17:30: Wir haben zum Glück schon lange vor Corona festgestellt, was ist unser Kerngeschäft?

00:17:34: Also die Chorproben müssen einfach über den Mitgliedsarbeit und den Mitgliederbeiträge schon funktionieren.

00:17:41: Wir dürfen uns nicht darauf verlassen dass unsere Konzerte unserer Chorarbeit finanzieren.

00:17:48: Wir haben allerdings auch tatsächlich das Konzertieren in unserer Satzung als Vereinszweck stehen, weshalb wir bei unseren Konzerten auch ein Stück weit aus den Mitgliedsbeiträgen der Kursingenden Finanzierung beisteuern müssen.

00:18:03: Aber der wichtigste Punkt ist immer wieder die dritte Hand des Sponsoring durch die Stadt vor allen Dingen, aber auch durch Partner wie die Fulda-Zeitung.

00:18:15: Wie die Sparkasse, wie die Stadtapotheke das sind alles kulturunterstützende Unternehmen.

00:18:21: da darf tatsächlich wenn man sich anschaut wir unsere Finanzen knapp gestrickt sind sich auch noch was bewegen.

00:18:28: aber ja wir sind ganz wie jeder Kulturbetrieb darauf angewiesen jeden Sitzplatz Routo rund fünfzig Prozent zu.

00:18:35: so funktionieren

00:18:37: Sechsundzwanzigster, die Jubiläum-Skala in der Arogerie und am siebzwanziger das mit dem Martiné.

00:18:42: Am nächsten Tag freuen wir uns drauf!

00:18:44: Sollte dir alle vorbeikommen?

00:18:45: Wenn ihr noch keine Tickets habt eilt euch.

00:18:48: Was bedeutet der Konzertkoff Winfriede für euch persönlich?

00:18:51: Was bedeutet es für dich persönlich?

00:18:53: Ja, die Winfriedee ist wirklich so ein Stück Heimat.

00:18:56: Das ist ganz klar Und ich habe natürlich verschiedenen Lebenssituationen geschuldet auch immer mal pausiert Aber merke doch dann schlussendlich der Freitagabend, dass gemeinsame Musikieren das nähert mich.

00:19:10: Auch wenn ich nach einer sehr anstrengenden Woche mich um neunzehn Uhr frage wie soll das jetzt noch gehen?

00:19:15: Komme ich erfüllt und energetisiert aus der Chorprobe raus Und ich muss natürlich auch sagen die Auswahl der Stücke, die Karsten trifft.

00:19:27: Das macht einfach Freude.

00:19:29: Ja und schön ist es auch dass ich damit Menschen in einer Gemeinschaft bin, die wahrscheinlich so im meinem Leben in meiner Bubble nie kennengelernt hätte.

00:19:39: Und das Bereich hat natürlich auch ja nur mein Leben.

00:19:43: Was bedeutet die Wienfräer für dich, Karstuhl?

00:19:45: Naja, beruflich ist es natürlich etwas schwierig zu sagen, es ist Heimat und es ist Familie weil es nun mal auch harte Arbeit manchmal aber es ist natürlich auch ein Stück weit.

00:19:59: Jetzt in den sechzehn Jahren sehe ich, was sich bewegt habe.

00:20:01: Sehe ich, dass ich voranbringen konnte?

00:20:04: Ja!

00:20:04: Ich habe auch und sehe auch Dinge die ich vielleicht nicht ideal gelöst hab... ...die ich in Zukunft anders machen möchte, die ich besser machen möchte.

00:20:13: Also es ist tatsächlich schon ein großer Kern meiner Arbeit.

00:20:17: Es ist ein großer Kern meiner persönlichen Beschäftigung.

00:20:21: Es geht auch viel Zeit darauf zu überlegen.. Was mache ich als nächstes?

00:20:26: drei, vier Jahre, weil so weit müssen wir vorausplanen.

00:20:31: Also ich bemühe mich einfach wirklich wach und fit genug zu bleiben damit ich wirklich auch mit Friedia als Teil meines Lebens weiterführen kann.

00:20:44: wie es sich das dann ergibt wenn ich ein reiferes Alter erreicht habe und dieses berufliche Aufhören ansteht.

00:20:51: Das wird sich zeigen, das dauert aber auf alle Fälle noch.

00:20:55: Das meine ich aber.

00:20:57: Ja, das hoffen wir alle!

00:20:59: Jeder Gast bei Fuller Kultury Podcast darf sich einen Song ausruhen für unsere Playliste bei Spotify, welchen Song hast du dir ausgesucht?

00:21:06: Ich habe mich für Ain't Nobody von Chaka Khan entschieden.

00:21:10: Toller Song kommt auf die Playlist.

00:21:12: und was ist es bei dir?

00:21:14: Ich träume einfach vom Tanzlied des Perots aus der toten Stadt von Erich Wolfgang Korngoldt.

00:21:18: Es ist eine großartige Musik, die leider viel zu wenig musiziert wird.

00:21:22: Ich habe doch vorher nachgeschaut, ist noch nicht auf der Playlist.

00:21:26: Aber sehr schön passt natürlich auch sehr zu dir!

00:21:29: Damit bin ich raus für heute.

00:21:30: Ich sage Dankeschön, dass euch die Zeit genommen hat.

00:21:31: Vielen Dank, dass ihr hier zu Gast gewesen seid.

00:21:33: Die Abschlussworte können euch elftig bei den Hörern und Höreren verabschieden.

00:21:37: Elke wir fangen mit dir an du darfst dich verabsieden und dann die Abschluss Worte gehören dir Kasten.

00:21:41: Ja schön ihr Lieben, dass ihr alle Interesse habt an diesem Podcast und an dem was wir zu erzählen haben.

00:21:47: Und wir würden uns natürlich sehr freuen wenn wir euch am sechsenzwanzigsten oder siebenundzwanzigtem oder gar an beiden Terminen in der Fuldara-Angerie zu unserer Jubiläums-Skala und zu unserer jubiläumsmartinee begrüßen könnten!

00:22:03: Ja jetzt ist es eigentlich schade das wir kein Video haben denn als Dirigent sind meine Worte an das Publikum in der Regel stumm Und ich freue mich einfach immer nur für ein interessiertes Publikum Musik machen zu dürfen.

00:22:17: Und dementsprechend freue ich mich, für ein Interessiertes-Publikum heute gesprochen zu haben.

00:22:21: Vielen Dank!

00:22:22: Wir hören und sehen uns wieder!

Über diesen Podcast

Im Podcast Fulda Kultur empfängt Moderator Shaggy Schwarz wöchentlich spannende Gäste aus der regionalen und überregionalen Kulturszene: Künstler, Kulturschaffende und Kulturinteressierte teilen ihre Geschichten, Projekte und Einblicke. Ob auf der Bühne oder hinter den Kulissen - die bunte Vielfalt der Kulturwelt wird hier lebendig.

Präsentiert vom Kulturzentrum Kreuz e.V. mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fulda, bringt der Podcast die Kultur direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern nach Hause. Shaggy, ein festes Gesicht der Fuldaer Kulturszene, ist nicht nur als Künstler aktiv, sondern gestaltet mit dem KUZ Kreuz e.V., dem Kulturamt und seiner eigenen Impro-Theater-Schule das Kulturprogramm der Stadt maßgeblich mit. Taucht ein in die kreative Welt Fuldas und erlebt die Kultur hautnah - egal, wo ihr seid!

von und mit Fulda Kultur / Shaggy Schwarz

Abonnieren

Follow us