Fulda Kultur - Der Podcast

Fulda Kultur - Der Podcast

Die Stimmen der Kulturszene – Künstler, Projekte und Einblicke aus Fulda und darüber hinaus.

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:01: Fulda Kultur der Podcast.

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen, das ist Fuldakultur der Podcast!

00:00:15: Mein Name ist Shaggy Schwarz, in dem Podcast wird präsentiert vom Kulturzentrum Kreuz CV mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fulda.

00:00:21: Wir haben heute eine Premiere, ich habe heute einen Gast bei mir sitzen, der bald auch seine Fuldapremiere vereint wird.

00:00:26: Und die Premiere ist... Ich sitze heute im Studio statt bei mir im Studio.

00:00:29: Bei mir heute Sören Flimm, hallo Sören.

00:00:31: Hallo, liebe Shaggy.

00:00:32: Danke, dass du dir Zeit nimmst hierherzukommen, dass wir gemeinsam diesen Podcast machen und ich freue mich total drauf!

00:00:37: Ich freu mich auch und ich freu' mich auch, dass Du bald nach Fulda kommen wirst.

00:00:40: aber erzähl doch mal unseren Hörern und Hörer die dich noch nicht kennen wer du eigentlich bist.

00:00:44: in kurzen Worten

00:00:45: Ja, ich bin Sören Flim und komme aus Neukirchen.

00:00:49: Du ja neuerdings auch?

00:00:50: Neuerdings stimmt schon gar nicht mehr.

00:00:52: so haben wir uns ja auch kennengelernt durch ein Nachbarschaftliches Verhältnis.

00:00:55: wenn ich hoffe ich verrate jetzt nichts aus dem Nähkästchen kein

00:00:57: Geheimnis

00:00:59: Ja, ich bin Vortragsredner, Prozessbegleiter aber auch Musiker.

00:01:04: Das ist jetzt eine ungewöhnliche Kombination.

00:01:07: Ich komme ursprünglich aus der Wirtschaft.

00:01:09: Ich habe einige Jahre Erführung gemacht in der Finanzlingsleistungsbranche und nebenberuflich Abend für Abend auf Musical- und Konzertbühnen gestanden.

00:01:17: Und diese so gegensätzlichen Welten hab ich dann vor einigen Jahren zusammengeführt, bin so auf die Vortragsbühne gekommen halte.

00:01:25: Vorträge hauptsächlich bei Unternehmen aber auch auf öffentlichen Bühnen zum Thema Resonanz.

00:01:30: da kommen wir bestimmt gleich noch drauf.

00:01:31: was meine ich damit?

00:01:32: mein großes Herzensanliegen ist die zwischenmenschliche Verbindung.

00:01:36: wie können wir sie stärken?

00:01:39: und das bezeichne ich eben als Resonanz.

00:01:41: Dazu halte ich Vorträge, dazu begleite ich Prozesse, dazu habe ich Bücher geschrieben und habe neuerdings dazu auch ein Programm was die beiden Welten wieder zurückholt also Wirtschaft und Bühne.

00:01:51: da kommen wir bestimmt gleich noch drauf zu sprechen.

00:01:53: Ja

00:01:53: Geschichten haben Klavier.

00:01:54: damit bist du am zwanzigessen elften im ureins bei mir in Fulda da freue ich mich auch schon darauf.

00:01:58: und auch zwei Wochen vorher bei Krik der Kleinkunstkalle.

00:02:00: auch da bist du mit dabei.

00:02:02: Du hast aber auch schon Auftritte in Fuller gehabt, da reden wir gleich nochmal drüber.

00:02:05: Aber lass uns auch bei dir darüber reden.

00:02:06: wie bist du dazu gekommen?

00:02:07: Also du hast gesagt du hast ja früher einen anderen Job auch gehabt, aber die Musik hat dich wahrscheinlich schon früh entdeckt oder du die Musik?

00:02:12: Ja also ich sitze jetzt, lass mich rechnen.

00:02:15: Zweiunddreißig Jahre am Klavier mit sechs Jahren hat alles angefangen und dann kam es in der Jugend so zu einer Jugendband-Situation man braucht einen Sänger und ich habe dann einfach da kommen, ich probier's mal!

00:02:28: So bin ich zum Gesang gekommen und hab große Freude daran gefunden und habe relativ schnell Lunte gerochen beim Thema Musical Das heißt, die Stande in den zweitausender Jahren, das war im Jahr zum ersten Mal als Solist und Reiner Sänger.

00:02:41: In einer Musical-Gala auf der Bühne.

00:02:43: Und dieses Genre hat mich sehr gefangen!

00:02:46: Diese beiden Welten zu deiner Frage liefen viele Jahre völlig parallel.

00:02:52: Also tagsüber Bank und Wirtschaft... ...und dann abends an Wochenenden und auf Sonderurlaub ganz viel Concert, Musical Entertainment gemacht.

00:03:04: Hast du damals schon mal überlegt, bevor du jetzt auch zur Bank und zur Wirtschaft gekommen bist vielleicht sogar beruflich in die Richtung zu gehen oder stand es nie zur Debatte?

00:03:12: Ganz witzige Geschichte.

00:03:13: Also ich hatte damals auf dem Tisch liegen die Möglichkeit Musicals zu studieren in Hamburg.

00:03:19: Ich war damals an so einem Workshop in Hamburg Und das hat mir total Freude gemacht und hatte dann die Möglichkeit dort eine Musical Ausbildung zu machen.

00:03:26: Parallel lag aber auf dem Tisch der Ausbildungsvertrag bei der Sparkasse Und ich habe jetzt schon aufgelöst, womit ich weitergegangen bin.

00:03:34: Nämlich mit dem Ausbildungsvertrag der Sparkasse.

00:03:37: aber es hat mich schon immer gereizt.

00:03:39: und aber es gab eben Gründe und der Hauptgrund war Ich wollte hier nicht weg!

00:03:45: die Bühne, aber ich meine alles andere was mit diesem Leben auch verbunden ist.

00:03:50: Das konnte ich mir damals irgendwie intuitiv nicht so richtig vorstellen.

00:03:54: von daher habe mich entschieden hier zu bleiben in der Region zu bleiben.

00:03:59: Aber du siehst an meinem Lebensweg es hat mich dennoch nicht losgelassen.

00:04:02: also hab ich mir eben dann ganz ganz viele andere Ventile und Möglichkeiten gesucht diese Leidenschaft im wahrsten Wortsinn eine bühne zu geben.

00:04:11: Du hast Musicals auch schon angesprochen, da hast du ja auch bei einigen Musical mitgemacht.

00:04:14: Du hast aber auch mal ein größeres Musical selbst komponiert und geschrieben.

00:04:18: Wie kam das?

00:04:19: Ja genau!

00:04:20: Wir wohnen hier in Neukirchen im Schwam-Eder-Kreis und wir haben hier einen Ort der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager war, so genanntes Starlack, Stammlager Und das war das größte Kriegsgefangenen Lager auf dem Gebiet des heutigen Hessens.

00:04:36: Und diese Stammlager, Starlag IXA haben wir damals genommen und haben ein Musical darauf geschrieben.

00:04:43: Ich habe die Musik komponiert und die Produktion hauptsächlich begleitet mit einem Kollegen der den Text geschrieben hat.

00:04:49: Wir waren als Tour unterwegs und haben dann eben auf den historischen Hintergrund dieses Starlags eine fiktive Geschichte Mit Musical Stoff, also Liebe, Drama, Intrigen gesetzt.

00:05:01: Haben Darstellerinnen und Darstellern gekastet... ...und haben das Jahr zwölf zur Ur-Führung in Schwemmstadt gebracht.

00:05:06: Und hatten dann tatsächlich auch mit einigen Shows dreitausend Zuschauer und waren komplett ausverkauft.

00:05:10: Wahnsinn!

00:05:11: Auch da nicht irgendwie die Überlegungen, das noch größer aufzuziehen?

00:05:14: Nee, tatsächlich nicht weil ich war zu der Zeit ja gerade mit der Ausbildung fertig und habe die nächste Weiterbildung angestrebt in der Sparkasse und hab da wirklich jede freie Minute meines sonstigen Seins damit gefüllt.

00:05:29: Und es gab aber nie die Idee, das hauptberuflich zu machen.

00:05:33: Ich kann jetzt gar nicht sagen, dass das eine bewusste Entscheidung war.

00:05:37: Es war irgendwie eine unterbewusste Entscheidung meines damaligen Ichs!

00:05:41: Ein anderes Projekt was ich dann auch entwickelt hatte heißt Weltichs aus dem Wohnzimmer.

00:05:45: Das ist ja in der Region oder über die Region hinaus sehr bekannt.

00:05:47: Ich wollte schon ein paar mal hin, konnten mich einmal kurzfristig erst entscheiden... ...und dann war's immer ausverkauft.

00:05:51: Auch das läuft sehr gut.

00:05:52: Was genau ist das?

00:05:53: Also Welthits aus dem Wohnzimmer ist bis letztes Jahr das einzig musikalische Projekt, was ich über viele Jahre verfolgt habe.

00:06:01: Weil ich hab mich aufgrund meines Werdegangs als Redner in der Businesswelt musste ich mich mal eine Weile freimachen von Musik und Bühne um eben Redner zu sein.

00:06:11: Ich hab also die Musik ziemlich in mir hinten angestellt Und Welthitz aus dem Wohnzimmer war das Projekt, das all die Jahre aber dennoch parallel lief.

00:06:19: Was bedeutet es?

00:06:20: Es ist ein Format wo wir zur zweiten auf der Bühnen sind Ein ganz lieber Freund der hervorragender Rock-Sänger ist, Gitarist und Loopstation Künstler.

00:06:29: Und ich daneben am Klavier mit Stimme und wir spielen so ein bisschen die Gegensetzlichkeit der Rocker und der Klassiker und machen das mit einem Augenzwinger.

00:06:36: Das heißt, wir covern bekannte Songs geben den neue Arrangements und machen aber auch dann im Prinzip Comedy zwischen den Songs also versuchen das Publikum sehr gut mitzunehmen und zu unterhalten.

00:06:47: und dieses Format ist gewachsen seit... Ja, ich glaube, wir waren das erste Mal auf der Bühne.

00:06:55: Und es ist so organisch gewachsen, sagt man ja.

00:06:57: Es kam immer was dazu und mit Corona ging's dann los, dass wir unter dem Branding-Panoramakonzerte Open Airs gemacht haben.

00:07:06: Damals war das hier so... Wir haben das heute Gott sei Dank vergessen!

00:07:08: Mit ein Meter Fünfzig Abstand und hundert Leuten und so.

00:07:11: So ging es los, da sind wir an ungewöhnliche Orte gegangen wie auf den Hochblatot im Grünen und haben dort eben so ein Klappstuhlkonzert damals gemacht.

00:07:20: Und heute sind wir bei etwa zwanzig Konzerten im Jahr, teils an ungewöhnlichen Orten wo mir unter dem Namen Weltitz aus dem Wohnzimmer dann eben solche Konzertveranstaltungen machen.

00:07:31: also das Projekt ist wirklich ohne dass wir jetzt bewusst was dafür getan haben außer auf der Bühne Spaß zu haben.

00:07:37: echt hat sich unglaublich etabliert.

00:07:40: Etabliert hast du dich aber als Vortragsredner, als Coach hast Du ja Eingangs auch schon erwähnt.

00:07:44: Wie kam es denn genau dazu?

00:07:45: Also wie bist Du denn?

00:07:45: diese Welt eingestiegen ist ja noch mal was ganz anderes.

00:07:48: Ja also es klingt jetzt vielleicht so ein bisschen nach gemischt waren laden Aber rückblickend betrachtet verbinden sich die punkte.

00:07:54: also wie ich eben versucht habe schon Mal anzureisen.

00:07:58: Ich kam irgendwann an den punkt wo ich mich hauptberuflich gefragt hab willst du das dauerhaft noch weiter machen?

00:08:04: Und dann bin ich sehr in mich gegangen und hab auch damals einen Business Coaching gemacht, in Berlin war das damals.

00:08:11: Dann kamen wir auf dieses berühmte Warum-Wonach immer alle fragen und so hat es bei mir damals auch.

00:08:16: Und dann ist meine Mission sichtbar geworden.

00:08:19: Mir macht es unglaublich Freude Menschen zu gewinnen, Menschen zu begeistern sich mit Menschen zu connecten.

00:08:27: Und dann habe ich die beiden Welten eben, die Themen, die mir in der Wirtschaftswelt also das Arbeiten mit Menschen Freude machen und auf der anderen Seite eben auch in der Bühnenwelt.

00:08:36: Weißt du selbst als Bühenkünstler?

00:08:38: Das eine ist ja die Kunst auf der Büne aber das andere ist zu spüren mit dem Publikum Connected zu sein.

00:08:43: Und das liebe ich einfach unglaublich und hab' dann gedacht verdammt diese beiden Welte haben so hohe Schnittmengen!

00:08:49: Dann hat mir der Business Coach eine Dame damals gesagt Versuch doch mal, diese beiden Dinge zusammenzuführen.

00:08:55: Probier es doch mal mit Vorträge halten!

00:08:57: Ich wusste damals gar nicht dass man damit Geld verdienen kann, dass das überhaupt ein Beruf sein kann.

00:09:02: und dann habe ich mich eben probiert und bin damals gestartet in einem Infotainment Format also mit Klavier auf der Bühne, paar Kommunikationsimpulsen so... Und so war die Reise jetzt.

00:09:12: viele, viele Jahre durfte dann auf einigen öffentlichen Bühnen sprechen darunter.

00:09:16: Die Porsche Rhein an Stuttgart.

00:09:17: das war so mit das größte, mit öffentlicher Bühne mit zwei tausend Leuten und bin eben regelmäßig gebucht bei Unternehmen hauptsächlich bei solchen Jahres-Kickoffs oder Betriebsversammlungen, Führungskräfteveranstaltungen aber auch Kundenevents.

00:09:30: und ich darf dann eben zum Thema Resonanz sprechen und eben nicht nur sprechen.

00:09:34: dafür ist es eine sogenannte Keynote

00:09:37: d.h.,

00:09:37: sie hat immer Erlebnis wert und auch einen emotionalen Wert, also es ist kein Fachvortrag den ich halte.

00:09:42: Natürlich hat er eine wissenschaftliche Fundierung und Impulse für Miteinander und Resonanz aber das ist eben auch mit Humor gemacht zum Beispiel sehr viel Storytelling gemacht wird sehr viel Erlebniswert gemacht.

00:09:55: dafür komme ich eben auch vom Theater um dann auch Freude daran zu haben in einem einstündigen Vortrag so ne Dramaturgie zu bauen

00:10:01: wie sogar der Resonans.

00:10:03: was genau bedeutet das?

00:10:04: Und wie bist du genau zu diesem Thema gekommen?

00:10:07: Ich versuche die Kurzfassung zu finden, du merkst ich bin Redner.

00:10:11: Also wie ich eben gesagt habe das dieses Zwischenmenschliche hat mich schon immer irgendwie gereizt Wie entsteht Wirkung zwischen Menschen?

00:10:18: Wie können wir Menschen erreichen und gewinnen?

00:10:21: Und wenn Du Redner bist und dich für diesen Beruf auch entschieden hast ist jeder Redner immer so auf der Suche nach seinem Thema.

00:10:26: also Wenn sich zwei Redner begegnen ist die erste Frage was ist dein Thema So und dieses Thema?

00:10:31: da hatte ich nie eine gute Antwort drauf und war deswegen auch immer auf der Suche.

00:10:35: Und dann ist mir damals das Buch von Hartmut Rosa, als ein Soziologe in die Hände gekommen, der eben den Resonanzbegriff beschreibt.

00:10:43: Als ich dieses Buch gelesen habe ... Da hab ich Gänsehaut bekommen, weil er genau das beschrieben hat was ich versuche in die Welt zu bringen.

00:10:49: Und dann macht der sogar in einem Kapitel auf die Resonanzsprache Nummer eins Musik.

00:10:55: und da war es um mich geschehen.

00:10:56: und fortan habe ich mein gesamtes Wirken unter diesen Resonansbegriff stark geprägt vom Soziologen Hatmut Rosa eben gestellt.

00:11:03: und du hast gefragt was bedeutet dass wenn ich jetzt in einem Satz sagen müsste heißt wir schwingen miteinander.

00:11:08: also wir zwei haben irgendeine Art von Verbindung die auf beiden Seiten etwas in Bewegung bringt.

00:11:14: Und das ist das Entscheidende, Resonanz ist ein beidseitiges Antwortverhältnis was uns beiden irgendwie etwas gibt wo wir nach dem Podcast vielleicht sagen Mensch mit dem Schengi oder da mit dem Sören.

00:11:25: Das war ein Gespräch und das klingt noch bisschen nach.

00:11:28: Wir kennen solche Momente bestimmt alle hoffentlich alle ausm Alltag Wo wir Begegnungen haben die in uns etwas auslösen und dass meint Resonans

00:11:37: Etwas, was nicht mehr geschwungen hat mit deinem Leben war dann dein Job bei der Sparkoster.

00:11:40: Weil irgendwann gab es die Entscheidung zu sagen ja ich höre jetzt auf.

00:11:44: War das eine schwere Entscheidung?

00:11:47: Das war natürlich eine schwäre Entscheidung weil ich kann heute voller Dankbarkeit sagen Ich bin durch mein Institut extrem gefördert worden.

00:11:55: Ich war ein sehr junger Jan für einen recht großen Bereich verantwortlich in der Führung.

00:12:00: Ich habe da sehr viel an Unterstützung erfahren und sehr viel Anförderung.

00:12:05: Gleichzeitig gab es einen Prozess in mir, der mich immer lauter gerufen hat.

00:12:11: Ist das wirklich noch was du möchtest?

00:12:14: Das war auch mit dem ein oder anderen Schmerz verbunden.

00:12:17: da will ich gar keine Heel draus machen weil Veränderungen steht ja allzu oft aus irgendeiner Art von Schmerzen.

00:12:22: so war's auch bei mir.

00:12:24: Insofern habe Ich mich dann eigentlich für das neue entschieden weil ich bin Ja heute auch noch viel Für Sparkassen unterwegs weil ich natürlich aus dieser Welt komme und auch die Sparkassen, wenn man in die Finanzziehensleistungswelt schaut ohne dass sich jetzt Werbung machen will oder irgendetwas davon hätte aber sehr beziehungsorientiert agieren.

00:12:42: Und diese Werte haben mich natürlich schon immer angesprochen und tun sie es nach wie vor noch!

00:12:46: Insofern als ich dann aber mein Innerstes fand was wirklich in mir schwingt konnte ich nicht anders.

00:12:52: das klingt jetzt vielleicht ein bisschen pathetisch Aber ich konnte nicht anders.

00:12:57: Ich musste mir selbst da einfach folgen Und das war Mitte twohneunzehn.

00:13:02: Natürlich wussten wir damals noch nicht, was ein dreiviertel Jahr später über uns hineinbricht und natürlich haben wir dann mit Resonanzlosigkeit in den folgenden Jahren das eine oder andere Thema, was mich noch mehr dazu geführt hat einfach auf seinen Innerstes zu hören und maximal das zu tun was man liebt, auch wenn das immer diese Kalendersprüche sind.

00:13:24: Aber so ist es bei mir tatsächlich, dass ich immer mehr auf der Suche war und je mehr Schmerzen es euch gab – auch diese Corona-Zeit war natürlich sehr schmerzhaft für unser eins-, aber das hat mich nicht zurück in die Sicherheit geführt, in die vermeintliche Sicherheit sondern das hat sich immer noch mehr zu mir selbst geführt War es natürlich objektiv betrachtet eine schwere Entscheidung, aber emotional betrichtet eine leichte Entscheidung.

00:13:51: Kann das total nachvollziehen?

00:13:52: Also ich bin ja einen ähnlichen Weg auch gegangen und kann das absolut nachvollzielen wieso du dich dafür dann auch entschieden hast.

00:13:58: Das Musical und da kommen wir zurück zu Fulda die Verbindung zur Fuldaa Musical, du singst ja auch noch quasi musical zumindest Ausschnitte und das hast du auch schon in Fulda getan.

00:14:08: Und wirst du es jetzt am neunundzwanzten Oktober auch wieder im NIVA tun?

00:14:11: Was für eine Veranstaltung wartet uns da und wie bist du nach Fuldaa gekommen ohne mich?

00:14:15: Das ist eine sehr, sehr gute Frage und sehr berechtigte Frage!

00:14:17: Damals bei dem Stahlackmusical was ich eben angesprochen habe hat mir ein ganz, ganz lieber Mensch aus Fuldaaaa geholfen unter anderem die Audioaufnahmen zu mixen und die CD fertigzumachen und das ist der liebe Maximilian Becker aus Fuuldaaa.

00:14:30: Er war damals noch bei Spotlight Musicals, beschäftigen.

00:14:33: wir saßen zusammen im Studio und haben diese Aufnahmen gemischt für das Stallak-Musical.

00:14:37: Und Max und ich haben uns viele Jahre völlig aus den Augen verloren gar nicht gesehen und gesprochen über zehn Jahre nicht!

00:14:44: Ich hatte dieses Jahr früher bei einem meiner häufigen Hundespaziergänge so den Impuls, ich möchte mal wieder etwas mehr Musical in mein Leben holen weil ich durfte in den letzten Jahren immer mal wieder in Produktion mitspielen aber Auch nie auf Hauptberuf gedacht.

00:14:57: und sollte es auch nicht sein, soll's nach wie vor nicht.

00:14:59: Aber ich hab ja eben schon gesagt das Genre liegt mir sehr am Herzen.

00:15:02: Und dann habe ich einfach dem Max eine Sprachnachricht geschickt ob er nicht Lust hätte mal ein Musical-Projekt zu starten.

00:15:09: Die Frau vom Max ist professionelle Musical-Darstellerin und eine exzellente Sängerin.

00:15:15: Er hat gesagt Ich bringe meine Frau gleich mit und wir probieren mal was so passiert!

00:15:19: Dann saßen wir hier in Neukirchen zusammen und haben zusammen musiziert Und es hat sofort gemetscht.

00:15:25: Es war sofort Resonanz da, um im Bördling zu bleiben und dann haben wir gesagt Wir machen ein Konzert zusammen und das war im NIV in Fulda dieses Jahr im März unter dem Titel Musicalish anplackt!

00:15:35: Es waren ganz, ganz tolle Erfolg am Abend und da haben wir schon vorher eigentlich entschieden, wir wollen das wiedermachen.

00:15:41: Das ist jetzt eben am neunzwanzigsten Zähnen die zweite Auflage von Musicalish Anplakt im N IV Unter dem Spezialthema Halloween.

00:15:50: Also es wird eigentlich nicht musical-ish, sondern gruselisch haben wir gedacht.

00:15:54: Wird der Abend das heißt?

00:15:55: Wir haben Songs aus Musicals, Tanz der Vampire, Dracula, Elisabeth.

00:15:58: also diese mystischen Stoffe haben wir mit rein genau.

00:16:02: Spannend!

00:16:02: Solltet ihr auf jeden Fall hingehen wenn ihr noch keine Karten habt?

00:16:04: Es gibt gar nicht mehr so viele Karten meines Wissens.

00:16:06: Das ist wirklich so dass kein Marketing Gag.

00:16:08: Wir haben wirklich nur noch ganz ganz wenige Tickets unter musicallish minus an plakt.de sind die zu finden.

00:16:14: Ja

00:16:15: Karol und Max kenne ich natürlich auch gut.

00:16:16: Die waren ja auch schon zu Gast in meinem Podcast diesem Podcast auch.

00:16:19: Und ich hab sie neulich mal getroffen und da war ich ganz überrascht, das war auch vor der ersten Show gemeinsames Show.

00:16:24: Da haben Sie ja sind aufs Neukirchen zu sprechen gekommen.

00:16:27: Das hören kennst du den?

00:16:28: Ja das ist mein Nachbar!

00:16:29: Und dann kann man diese Verbindung her.

00:16:30: Das war sehr witzig, sehr lustige Verbindungen.

00:16:34: Verbindung und da kommen schliessen wir wieder den Kreis bringt doch dein neues Programm mit sich.

00:16:38: Da hast Du all Deine Welten miteinander verbunden.

00:16:40: Geschichten am Klavier heißt es, da durfte ich bei der Premiere dabei sein.

00:16:45: Geflasht tolles Programm, tolle Show und damit kommst du jetzt noch vor.

00:16:48: Was erwartet uns mit Geschichten am Klavier?

00:16:51: Also Geschichten im Klavier ist einerseits kein reines Konzertformat und andererseits auch keinen Vortragsformat sondern irgendwo dazwischen.

00:16:59: Ich habe Songs herausgesucht die mich in meinen zwanzig Jahren Bühnen leben irgendwie begleitet und vor allen Dingen berührt haben.

00:17:07: Und diese Songs hab ich ganz runter reduziert auf eben eine sehr nahbare sehr reduzierte Klavierversion, das heißt ich habe bekannte Songs mit dabei zum Beispiel von Herbert Grönemeyer aus Musicals was dabei.

00:17:24: Von Queen bis hin zu John Miles also Songs die etwas erzählen.

00:17:29: und dass ist genau der Anspruch des Programms.

00:17:31: d.h zwischen den Songs gebe ich Gedanken Impulse Inspirationen zu diesen Songs und versuche so den Menschen einerseits einen emotional abwechslungsreichen Konzertabend zu bescheren.

00:17:44: Andererseits ihnen aber auch ein paar Gedanken zum Weiterklingen mitzugeben, natürlich unter der Überschrift Resonanz.

00:17:52: also was bedeutet Resonance?

00:17:54: warum glaube ich ist sie in diesen ich sag das so platt verrückten Zeiten den wir aktuell leben irgendwie etwas was uns beiden etwas geben kann womit wenn echten Unterschiede dieser Welt machen können und nicht nur zu Friedenheit anderer beitragen, sondern auch zu unserer eigenen Zufriedenheit beitragend.

00:18:09: Das heißt, zu diesem Thema werde ich zwischendurch immer ein paar Gedanken geben, das heißt Geschichten am Klavier... ist am Ende ein sehr abwechslungsreiches Format, sowohl emotional abwechslungsreich.

00:18:19: Wir werden ganz viel miteinander lachen es gibt feinen Humor wir werden aber auch uns nachdenken kommen miteinander und dann gibt es zwischendurch wieder Musik die das ganze dann auf einer ganz anderen Ebene einordnet.

00:18:30: und so ist eben mein kann ich sagen erstes Solo Programm entstanden wiederum aus der Verbindung aller dieser Welten die in den letzten Jahren bespielen durfte.

00:18:38: Ja, am siebten Elfen sehen wir ein Ausschnitt dieses Programms im Kulturkeller bei Kleinkunst und beim Kик.

00:18:43: Und am zwanzigsten Elfen das gesamte abendfüllende Programm im U-I.

00:18:47: Freue ich mich drauf!

00:18:48: Wo findet man Informationen über dich?

00:18:50: Wie kann man dich erreichen wenn man jetzt in Kontakt mit dir treten möchte?

00:18:53: Wenn man einen Kontakt mit mir treten will ist es am einfachsten.

00:18:55: Man gibt bei Google meinen Namen ein.

00:18:58: Dann kommt man auf meiner Website siren-flim.de.

00:19:02: Da findet man mein Wirken als Redner, als Prozessbegleiter und auch das Programm Geschichten am Klavier.

00:19:07: Wenn man sich direkt für die künstlerische Seite interessiert, kann man auf www.resonos-konzerts.de gehen.

00:19:16: Da gibt's Musicalish an Plakt und auch Welthits aus dem Wohnzimmer und auch Geschichten am Klavier zu finden!

00:19:22: Ja

00:19:22: dann vielen Dank, Sarah, dass du dir Zeit genommen hast.

00:19:24: wie so ein Podcast – ganz, ganz toll!

00:19:25: Ich gebe den Dank gern zurück und lieben Dank, dass Du auch spontan hierzu mir in Studio gekommen bist und große Freude gemacht mit Dir zu schwingen.

00:19:32: Ja ich fahre jetzt auch noch Fulda gleich, das heißt, ich verlasse Neukirchenfahren nach Fuldaa.

00:19:36: Jeder Gast bei Fuller Kultur den Podcast darf sie ein Song aussuchen von der Playlist für Spotify.

00:19:40: Welchen Song hast du dir ausgesucht?

00:19:42: Ähm, ich... Auch wenn es jetzt ein kleiner Spoiler ist.

00:19:45: Aber es gibt einen Song mit dem ich meine Programme beende und das ist ein Song, der mich all die Jahre extrem begleitet hat nämlich John Miles' Mit der Hymne Music was my first love.

00:19:55: Schöner Song kommt auf die Liste.

00:19:56: Ich werde gleich hören auf der Autofahrt nach Fuller!

00:19:58: Ich bin raus, wer heute?

00:19:59: die Abschlussworte gehören dir.

00:20:00: Du darfst dich bei den Hörern und Höreren verabschieden.

00:20:02: Vielen lieben Dank an alle, die diesen Podcast bis zum Ende gelauscht haben.

00:20:06: Ich weiß, in diesen Zeiten geht die Aufmerksamkeit für so viele andere Dinge drauf und ich freue mich auf alle, die gehört haben!

00:20:11: Und ich freu' mich noch mehr auf alle... ...die bald vielleicht in Fulda sowohl bei Geschichten am Klavier oder auch beim Musikallish-Unplugged mit dabei

00:20:18: sind.".

Über diesen Podcast

Im Podcast Fulda Kultur empfängt Moderator Shaggy Schwarz wöchentlich spannende Gäste aus der regionalen und überregionalen Kulturszene: Künstler, Kulturschaffende und Kulturinteressierte teilen ihre Geschichten, Projekte und Einblicke. Ob auf der Bühne oder hinter den Kulissen - die bunte Vielfalt der Kulturwelt wird hier lebendig.

Präsentiert vom Kulturzentrum Kreuz e.V. mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fulda, bringt der Podcast die Kultur direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern nach Hause. Shaggy, ein festes Gesicht der Fuldaer Kulturszene, ist nicht nur als Künstler aktiv, sondern gestaltet mit dem KUZ Kreuz e.V., dem Kulturamt und seiner eigenen Impro-Theater-Schule das Kulturprogramm der Stadt maßgeblich mit. Taucht ein in die kreative Welt Fuldas und erlebt die Kultur hautnah - egal, wo ihr seid!

von und mit Fulda Kultur / Shaggy Schwarz

Abonnieren

Follow us