Die Stimmen der Kulturszene – Künstler, Projekte und Einblicke aus Fulda und darüber hinaus.
00:00:01: Hello und herzlich willkommen, das ist Fulda Kultur der Podcast.
00:00:11: Mein Name ist Shaggy Schwarz in.
00:00:12: der Podcast wird präsentiert vom Kulturzentrum KreuzTV mit freundlich Unterstützung der Stadt Fuldaa.
00:00:17: Jemand den ich zumindest vom Sehen schon sehr lange kenne, ich glaube wir kennen uns schon länger, sitzt heute bei mir Fuldare Gastronomen da jetzt auch hier in Fuldaaa, in dem Gebäude, in denen wir sitzen, was?
00:00:28: Da werden wir gleich drüber sprechen über das Gaston, übers Fulterer Haus.
00:00:31: Über Runa Scham werden wir heute auch sprechen.
00:00:32: Heute sitzt bei mir Andreas Rauch.
00:00:34: Hallo, grüßt euch zusammen!
00:00:36: Schön dass du da bist, Andreas.
00:00:37: Erzähl mal unseren Hörern und Höreren wer du eigentlich bist was du sonst so machst im kurzen Satz.
00:00:41: Wir werden dann nochmal genauer drauf eingehen.
00:00:43: Gut, ich bin Andreas Rauck.
00:00:46: Bin Betreiber vom Fulderer Haus auf der Maulkuppel in der Steinwand Und hab seit Anfang dieses Jahres, Mitte diesen Jahres haben wir mit Felix Westing zusammen das Gaston ins Leben gerufen hier im Kaufhaus Karl und wollen uns noch mal in Fulda stark präsentieren.
00:01:07: Gerade der Landkreis ist auch dazu bereit sich zu platzieren.
00:01:16: Gastor, liebe ich bin da Stammgast.
00:01:18: Kann ich dir sagen nicht nur weil ich im Gebäude bin sondern weil das Essen auch wirklich herausrangend ist dass du wahrscheinlich auch zusammengestellt geh ich von aus oder?
00:01:25: Ja wir haben das in der Gemeinschaft gemacht.
00:01:27: Ich bin eigentlich eher so ein bisschen beraten mit dabei.
00:01:30: Wir haben...ich habe zwei Auszubildende die haben dies ja bei uns die Ausbildung fertiggemacht und haben sie auch mit Auszeichnung bestanden alle beide Die Ausbildung zur Köchin Und die konnten wir dafür gewinnen, dass sie jetzt die Küche hier so ein bisschen leiden und auch führen.
00:01:49: Auch als Hintergrund sind wir natürlich immer oder ich immer da zu beratende Funktionen und auch zur unterstützenden Funktion.
00:01:59: Die machen das echt hervorragend!
00:02:02: Da zeigt sich auch die Ausbildung bei mir gefruchtet hat und da wirklich gut die Mädels sich integrieren.
00:02:11: Also das ist echt bewundernswert.
00:02:13: Man
00:02:13: kann es auch stolz drauf sein, das Völderhaus, auch da ist ein Ort wo ich auch sehr oft schon gewesen bin als DJ bei verschiedenen Feiern auch.
00:02:20: Deine Frau, die ja vor Ort ist eine tolle Tolle Frau,die ich auch schätze.
00:02:27: Toller Ort des Völdenhaus.
00:02:28: aber auch bei dir fangen wir ganz vorne an.
00:02:30: wie bist du denn zum Kochen in die Gastronomie gekommen?
00:02:32: Wie fing das bei dir dann an?
00:02:34: Gut, es fing eigentlich ganz früh an in meiner Kindheit.
00:02:37: Ich wollte ursprünglich Verkehrspolizist werden und dann hat sich das so rausgestellt ... Es hat sich entwickelt, dass es Anbilden gab und so was und Verkehrspolicisten nicht mehr so gebraucht wurden.
00:02:53: Da war für mich von ganz früh klar, im ersten Schuljahr werde ich doch kochen.
00:03:00: Hat vielleicht auch mit den Wurzeln zu tun.
00:03:02: meine Meine Mutter kommt aus Carlsbad, meine Oma ist aus Carlesbad in der Tschecheide.
00:03:07: Es waren dann Heimatvertrieben im Zweiten Weltkrieg und da wurde natürlich Küche immer ganz groß geschrieben gerade die tschechische Küche.
00:03:16: Böhmische Küchen sind ja Böhmen!
00:03:18: Und das hat mich immer inspiriert und hat mich dann wirklich wahrscheinlich dazu gebracht dass ich sage Ich werde kochen.
00:03:24: Hast du da auch schon gekocht als Kind oder warst du dabei gewesen?
00:03:28: Als Kind eher weniger.
00:03:29: Ich habe es eher genossen was meine Mutter und meine Omer gekochten haben.
00:03:32: Das hat mich inspiriert, aber gekocht selber nett.
00:03:37: Das fing dann so an mit vierzehn, fünfzehn.
00:03:41: Dann bin ich da richtig reingestiegen und habe auch sehr früh mit der Lehre begonnen – mit sechszehnt.
00:03:46: Ich habe mit achtzehn meinen Abschluss gemacht weil ich nur zwei Jahre lernen musste, weil ich einfach die Voraussetzung hatte aus Händchen dafür.
00:03:59: Wo hast du die Lehre gemacht, wo war das?
00:04:00: Die Lehre habe ich in Barzalschliff im deutschen Haus gemacht.
00:04:04: Das war damals noch Luftkoord und Kurstkursanatorien waren alles und da hab' ich meine Ausbildung gemacht.
00:04:12: Gebürtig bin ich aus dem Vogelsberg eigentlich nicht aus Mücken...
00:04:15: Ach Du kommst aus Mücke!
00:04:16: Da war ich jetzt die Tage.
00:04:17: Ja sehr schön ja und so bin ich dann hier Hatt ich schon so den ersten Abdruck hier in Fulda, weil Berufsschule war ein Fulder an der Eduard Stielerschule.
00:04:28: Nach der Ausbildung hat es mich erst nochmal so ein bisschen in die Welt getrieben.
00:04:34: Ich war drei Jahre in der Schweiz und eine Sommersaison in Garmisch-Badenkirchen.
00:04:42: dann nochmal in Koburg, im Sternrestaurant, in Wiesbaden.
00:04:47: In der Ente von Lehl, das war in den achtziger Jahren, zählte das zu den zehn besten Restaurants hier in Deutschland.
00:04:54: Wie viel haben das das du dann quasi auch so dich entschieden hast, solche Küchen in solcher Häuser zu gehen?
00:04:59: Ich meine da kommt die nehmen ja auch nicht jeden danach!
00:05:03: Das ist so... Die Tatsache ist, ich habe natürlich das Glück gehabt wo wir in die Schweiz sind.
00:05:10: Das war der Kükenchef, auch hier aus Fulda.
00:05:13: Der stellvertretende Küken-Chef war hier aus Fulda und so war es für uns einfach in der Schweiz, da Fuß zu fassen.
00:05:19: Und das waren auch schon sehr gehobene Häuser, fünf Sternebereich.
00:05:25: Da haben wir die Möglichkeit gehabt, uns weiterzubilden.
00:05:30: Und dass hat uns natürlich erweidergebracht.
00:05:32: Wenn man sich dann natürlich in solchen Restaurants bewirbt, die jetzt im Sterne Bereich kochen ... Die gucken natürlich schon, wie war die Ausbildung?
00:05:41: Wie war die Weiterbildung?
00:05:43: Umso mehr Stellen du durchlaufen bist um so kreativer und einfalls reichtummer warst Du da.
00:05:53: Wieso kamst Du irgendwann dann wieder zurück hier in die Gegend, in die Heimat?
00:05:58: Das waren die zwei die die Küchen geleitet haben in der Schweiz.
00:06:03: Sie haben sich im Poppenhausen damals in der Drödelstube selbstständig gemacht, da war ich noch zwischendurch in Garmisch-Badenkirchen.
00:06:12: Da haben sie uns die Wege so ein bisschen verloren und nach das Song In Garmische Badenkirchen habe ich mich dann dazu entschieden zu sagen Ich besuche die Marke, guck mal was diese so aufgebaut haben in ihrer Selbständigkeit Und da haben sie gerade einen Koch gesucht.
00:06:28: So bin ich dann wieder hier zurückgekommen nach Poppenhausen.
00:06:32: Und wie es der Zufall wollte, habe ich da natürlich ein Mädel kennengelernt und so hat sich das ergeben, dass ich mich hier in Fulda natürlich manifestiert hab und hier mich niedergelassen habe.
00:06:45: Das war wann?
00:06:45: Wann bist du wieder nach Fulda, nach Pappenhausen in den Platz?
00:06:48: Das
00:06:48: waren dann in den neunziger Jahren.
00:06:50: In die neunzig... Ja,
00:06:51: da hat ein Neunzig, Neunzig, Einneunzig.
00:06:53: Bist
00:06:53: ja noch ein bisschen hin bis zum Fulde raus.
00:06:56: Du komm mal gleich, gehen wir gleich die Geschichte weiter.
00:06:59: ich würde gerne nochmal was anderes fragen.
00:07:01: Du warst ja auch Mitglied der Hessen-Köchemannschaft, heißt das sagt man auch Nationalmannschafter?
00:07:06: Wir hatten einen Team, einen hessentheam wo wir Wettbewerbe gekocht haben Und daraus hat sich dann aus vielen Teams, da war Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und daraus gab es ein Wettbewerb.
00:07:24: Daraus ist die Nationalmannschaft der Köche zusammengestellt worden.
00:07:28: Da waren wir natürlich dabei und das war für uns auch eine tolle Erfahrung weil wir sind auf Wett bewerben gefahren.
00:07:35: Wir waren in Luxemburg, wir waren im Berlin Teilweise dann auch in Singapur, wo ich aber nett mit war.
00:07:41: Aber so kann man sich das vorstellen und immer so eine Woche lang ... Da gibt's ne Blattenschau und einmal im warmen Bereich, dem er kocht.
00:07:49: also das ist auch schon sehr interessant und auch für junge Leute eine spannende Geschichte.
00:07:54: So'ne richtige Weltmeisterschaft?
00:07:56: Genau!
00:07:57: Aber nicht so dass dann zwei Teams gegeneinander antreten ein zweiter
00:07:59: kommt?
00:08:00: Nein, es gibt ja die Olympiade der Köche, die alle vier Jahre stattfindet Geht's auch in Gold, Silber und Bronze-Metallien?
00:08:09: Und dann kämpfen halt die Nationen gegeneinander.
00:08:12: Spannend!
00:08:13: Kommen wir zurück nach Poppenhausen.
00:08:15: erstmal und von Poppen Hausen wie war der Weg bis ihr das früherer Haus quasi übernommen habt sozusagen?
00:08:22: Wie war der weg bis dahin?
00:08:24: Gut,
00:08:24: der Weg war... Nachdem ich wieder hier zurückgekommen bin nach Popmenhausen habe ich meinen Küchenmeister gemacht und hab dann zehn Jahre im Bederpark Hotel in Künzell, hab die Eröffnung gemacht und dort gearbeitet als Kükenchef.
00:08:40: Dann war ich immer vier Jahre selbstständig im Eichen Zell, im Industriegebiet mit dem Imbiss.
00:08:50: Das hat mich aber so net erfüllt.
00:08:51: also habe ich wieder eine Küken-Chefstelle im Konrad Susow Hotel in Hünfeld übernommen.
00:08:58: Nach fünf, sechs Jahren in Hünfeld hat sie mich dann wieder zurück in die Rhön geschlagen.
00:09:03: Dann war ich Kirkenchefen-Pädagins Mondfahrt auf der Wasserkuppe.
00:09:07: und da nach weiteren fünf Jahren habe ich gesagt, ich muss jetzt noch mal was machen weil wir haben auch eine Tochter mit einer Behinderung, die lebt im Antoniusheim und die wollten wir eigentlich... Weil sie lebt immer im Antoniasheim.
00:09:21: Wir wollten sie gerne wieder so ein bisschen mehr zu uns nach Hause ziehen Und sie war dann auch da ein bisschen mit involviert im Fulldauer Haus und kam dann am Wochenende, hat immer gern dort gearbeitet und uns unterstützt.
00:09:33: Das war so die Initiative, dass wir gesagt haben, wir starten mit dem Fulldauera-Haus.
00:09:39: Ihr habt erfahren, dass das ja Vollerhaus Neue Pechter gesucht habe?
00:09:43: Da sind wir im Jahr zwei vierzehn, muss das glaube ich gewesen
00:09:45: sein?
00:09:46: Genau!
00:09:46: Ja, zwei Tausend vierzehnt war das... Wir kamen aus dem Skiurlaub.
00:09:54: Es war eigentlich nicht so, dass wir jetzt sagen wollten, wir machen uns selbstständig.
00:09:59: Aber es hieß dann auf einmal, es ist volldauer Hauswirt aufgegeben die Familie Lautenbach hört.
00:10:04: nach forty-two Jahren waren die Pächter, die hören Auf und zu ohne Nachfolger.
00:10:10: Da haben wir sonst einfach mal angeschaut und das hat uns so imponiert und halt auch weil es ist eigentlich ein mega toller Ort in der Rhön, der auch eine Aura hat unbeschreiblich ist.
00:10:22: und auch der Blick in die Röhn, das ist sagenhaft.
00:10:26: Und da haben wir gesagt, wow!
00:10:27: Das müsste man eigentlich machen.
00:10:28: und dann haben wir uns dazu entschieden, dass was machen?
00:10:31: natürlich immer auch mit Unterstützung von meiner Frau und Jutta.
00:10:35: aber das war ein super Schritt, den wir bis heute nicht beurteilen.
00:10:41: Jutta und du habt ja auch sehr viel verändert an dem Ort.
00:10:44: nochmal einfach seinen schönen Ort einen wie ich finde noch viel schöneren Ort gemacht und viel investiert.
00:10:50: Und das Vorderhaus hat sich schon enorm, seit ihr das habt auch verändert.
00:10:55: zum Guten nochmal.
00:10:56: Ja wir haben diesen Wintergarten angebaut und haben die Zimmer ein bisschen modernisiert in der ersten Etage mit Dusche und WC weil es war ja ursprünglich ein Röhnklub-Haus für Röhmklubmitglieder.
00:11:07: Die Gastronomie ist nach Laudenbachs erst so richtig ins Florien gekommen im Folterer Haus.
00:11:15: Wir haben aber versucht, den Charme des Volldauerhauses zu erhalten und mit modernen Komponenten aufzufurschen.
00:11:24: Das ist uns glaube ich ganz gut gelungen und das wird auch sehr gut angenommen.
00:11:29: Ihr hattet ja auch etliche Mitarbeitende?
00:11:31: Dann kam Corona – und Corona war für viele Gastronomen und auch für unsere Eventbranche wirklich ein harter Einschnitt!
00:11:38: Was hat Corona für euch
00:11:38: bedeutet?!
00:11:41: Also Corona hat mit uns gemacht, dass wir erst mal ... also es hat uns schon auch so ein bisschen die Füße unter den Boden weggezogen.
00:11:51: Weil mir konnte ja während der Coronazeit auch so einen Stückwegs mit Außerhaus arbeiten was bei uns natürlich sich schwieriger gestaltet hat uns finanziell und wirtschaftlich ziemlich geschadet.
00:12:07: Und da draufhin haben wir aber ... Wir wollten unseren Mitarbeitern nicht verlieren, deswegen kam dieser wirtschaftliche Schaden so ein bisschen zustande.
00:12:18: Und sind gut über die Zeit drübergekommen trotzdem.
00:12:23: Und es sind nach Corona gleich wieder durchgestartet und sind jetzt auf dem Niveau wie vor Corona.
00:12:32: Also das ist schon ... hat sich gut entwickelt.
00:12:34: Ja, das haben nicht jeder Gastronomie geschafft dann auch wieder auf die
00:12:37: Niveau zu kommen?
00:12:38: Es sind viele, die wirklich auf der Strecke geblieben sind was eigentlich sehr schade ist und was sich auch in der Rhön widerspiegelt weil viele Touristen, die in der Röhne unterwegs sind so ein Tag über eine Einkehrmöglichkeit und die es halt nicht mehr gegeben.
00:12:54: und das hat uns natürlich auch dazu bewegt unser Konzept aber neu zu überdenken.
00:12:59: und wir haben dann halt gesagt Wir hatten Montagsruhe-Tag und da es mit dem Personal schwieriger war, brauchten wir einen zweiten Ruhetag.
00:13:07: Dann haben wir gesagt, wir machen Sonntagsruhetag wo eigentlich erst das Entsetzen groß war dass wir Sonntag zumachen im touristischen Kerngebiet in der Rhön.
00:13:19: aber es hat sich daraus entwickelt dass wir sagen wir machen von Dienstag bis Samstag von zwölf bis zwanzig Uhr durchgehend warme Küche Und das tun uns die Touristen so toll.
00:13:32: danken, weil sie haben mittags eine Einkehrmöglichkeit wenn sie in der Rhön unterwegs sind was halt im Moment schwierig ist auch durch Corona geschuldet.
00:13:40: Was bedeutet die Rhöen für dich persönlich?
00:13:43: Also die Rhön persönlich ist für mich zu Heimat geworden.
00:13:46: wie gesagt ich bin aus dem Vogelsberg und ich bin hier in die Rhös gekommen von meinen Schwiegereltern toll aufgenommen wurden.
00:13:53: Von den Menschen in der Rhön toll aufgenommen worden und...
00:13:56: Das als Vogelsberger,
00:13:58: gell?
00:13:58: Genau!
00:14:00: Aber es ist eigentlich meine Heimat.
00:14:03: Für mich ist das jetzt Heimat, Vogelsberg ist keine... Meine Eltern, meine Mutter lebt dann noch aber Vogelsberge war für mich ein Abschnitt von sechzehn Jahren.
00:14:13: Dann bin ich ja weg.
00:14:14: seitdem hier in der Röhne und es ist einfach ein Wohlfühl Region setzt
00:14:20: sie auch auf regionale Produkte die auch viel aus der röhn kommen.
00:14:23: wir setzen sehr viele freckionale produkte, die wir sogar mein man kann sich es einfach machen.
00:14:30: Wir holen diese Produkte sogar selber.
00:14:32: ob wir uns die forellen selber holen wir holen uns das Fleisch selber wir holten uns Gemüse selber an Biolandhöfen und weil die nicht beliefern auch Personal bedingt Und wir aber den Anspruch an uns haben, dass wir sagen, wir möchten diese Produkte verarbeiten und dann nehmen wir das auch in Kauf, das wir sie selbst holen.
00:14:56: Die Rhön?
00:14:57: Du hast doch vorhin das Wort Charme benutzt!
00:14:59: Ich füge mal beide Worte zusammen.
00:15:01: Rhöner-Charme – was ist es?
00:15:03: Rhönerscharme ist eigentlich eine Initiative von vielen Röhner Gastronomen die sich zusammengeschlossen haben und dieses auch vermitteln.
00:15:15: Produkte zu verarbeiten, auch im Bereich der Renovierungsarbeiten im Restaurant.
00:15:22: Ob das jetzt ein Schreiner ist aus der Rhön oder einen Handwerker, was im eigenen Betrieb renoviert und macht oder repariert.
00:15:34: Das ist so der Rhöner Charme, der die Rhön nach außen hin toll präsentieren will.
00:15:45: Du bist immer noch Vorsitzender?
00:15:48: Ich bin auch Vorsitzende vom Röner Scham.
00:15:49: Es ist auch ein bisschen schwieriger geworden seit Corona, weil jeder wirklich so ein bisschen mit sich und seinem Betrieb beschäftigt ist und man gar nicht mehr so viel Initiativen starten kann wie wir uns das vorstellen.
00:16:06: aber der Gedanke Wir, das zählt noch schmack für uns dieses
00:16:13: wir finde ich übrigens auch was ganz besonders ein wichtiges.
00:16:15: in den miteinander ist man auch immer stärker.
00:16:17: Was ich immer besonders toll findest Ich war bei der Eröffnung vom nvr damals auch Vom Sven Ellis und auch seiner fraude tine die auch beide sehr schätze Beides auch ganz tolle menschen
00:16:26: von uns
00:16:27: Da waren nicht wenn alleine der da gastronomie angeboten hat.
00:16:31: ich hab dich da gesehen ich habe etliche andere köche gesehen.
00:16:34: Wie kommt es dass ihr euch so helft unterstützt und so miteinander arbeitet?
00:16:38: Gut, das kommt auch durch Corona geschuldet.
00:16:41: Ganz klar sind wir viel enger zusammen gerückt in der Gastronomie.
00:16:44: Früher war da eher so ein bisschen neidisch,
00:16:48: hat man auf
00:16:48: den anderen geschaut aber heutzutage sind wir da wirklich offen und unterstützen uns gegenseitig.
00:16:55: wenn irgendjemand Personal fehlt dann kontaktiert man sich gegenseilig ob man sich gegenseidig aushelfen kann oder man unterstützt.
00:17:05: Ich hab jetzt einen Sven am Wochenende auch wieder unterstützt, weil er Großveranstaltungen gehabt hat und Personal gefehlt hat.
00:17:12: Und das ist einfach ... Weil die Gastronomie ist ein bisschen ein eigenes Völkchen aber die Gemeinsamkeit ist uns schon unheimlich wichtig.
00:17:27: Warum?
00:17:27: Nach all dieser Zeit wo du so viel zu tun hast Jetzt noch das Gastronom Carl.
00:17:32: Wie kommt's also mit Fabian Bessler und mit dem Felix Westling, die beide auch schon in ihrem Podcast zu Gast waren?
00:17:37: Habt ihr das Gaston Carl eröffnet?
00:17:39: Warum noch ein neues Projekt?
00:17:41: Neues Projekt!
00:17:42: Gut wie gesagt ich wollte nach Fulda.
00:17:44: Ich war schon in zwei drei verschiedenen Projekten und habe mir das angeguckt.
00:17:51: ob es für mich was wäre weil guter Pachtvertrag im Fulde rausläuft nach zweieinhalb Jahren den will ich auch noch erfüllen und würde dann gerne nochmal was machen, was nur so für mich ist.
00:18:06: Ich brauch mir fehlt noch irgendein Baustein in meinem Leben wo ich gesagt habe das wollte ich immer mal machen und das will ich auch nochmal machen.
00:18:14: Und da hatte ich mir auch das Gaston angeschaut hab das dann aber wieder verworfen weil es einfach von der Investition her zu groß war.
00:18:24: Und dann kam auf einmal der Felix auf mich zu und sagte, hier könnt ihr den nicht vorstellen.
00:18:29: Mich da oder dass wir uns das gemeinsam auf die Beine stellen.
00:18:33: Uns da junge Leute so und die das betreiben weil es soll ja auch was für jüngere Leute sein und für die Stadt das man noch ein bisschen etwas Aufwärterinneneres hat als eine so eine Hippe Gastronomie.
00:18:49: Das hat uns eigentlich dazu bewegt zu sagen, wir machen das gemeinsam.
00:18:54: Es ist eine absolute Bereicherung auch hier für die Innenstadt kann ich ganz offen noch mal sagen.
00:18:58: Schön dass du auch mit dabei bist.
00:19:00: Habe ich gerade zwischen den Zeilen gehört?
00:19:02: Du sagst es zweieinhalb Jahre läuft ein Euer Pachtvertrag.
00:19:04: Dass du tatsächlich ans Aufhören zumindest beim Fulda-Haus erst einmal denkst.
00:19:08: Gut geplant ist es so.
00:19:12: Wir sind natürlich jetzt auf der Suche nach einem, betreibt, also der nach uns kommt gar keine Frage.
00:19:20: Wir aber auch versuchen.
00:19:23: wenn es jetzt drei Jahre sind, sind's noch drei Jahre, aber der Pachtvertrag läuft noch zwei Jahre und da wollen wir schon sehen dass ich nochmal meinen Weg finde wo ich nicht genau weiß wo er hinführt.
00:19:37: Ich bleibe der Gastronomie erhalten.
00:19:39: Also ganz ans Aufhören.
00:19:40: denkst du jetzt noch nicht, du bist jetzt knapp über sechzig?
00:19:43: Ich bin zweiundsechzig Jahre alt dann bin ich fünfundsechszig.
00:19:47: wenn wir fertig sind und ganz aufhören kommt für mich netten Frage weil die Gastronomie ist mein Leben und die Küche ist mein leben.
00:19:56: Du hast ja auch die gastronomie gerade hier in Osthessen über Jahrzehnte mitgeprägt.
00:19:59: kann man ohne zu sagen was hat sich in dieser Zeit am stärksten verändert?
00:20:03: Puh, am stärksten verändert glaube ich hat sich auch so ein bisschen der Grad in der Rhön.
00:20:10: Es wird ja immer wieder ... es wurde immer in der Röhne deftig gekocht und schwer Und es hat sich in dem Bereich was verändert dass viele Leichtigkeit reinkommt in die Gerichte.
00:20:20: Ja das auch Gerichte alte röner gerichte neu interpretiert werden und das ist natürlich auch Ein Weg der gut ist und er auch gegangen werden muss um da eine Leichtigkeit reinzukriegen und das auch jungen Leuten zu vermitteln.
00:20:36: Ich meine, bei uns im Fulderaus, wir haben natürlich ... unsere Gäste sind eher im grobenen Alter die schon als Kinder dahin gekommen sind, ja?
00:20:47: Die jetzt wieder auch ihre Kinder mitbringen, ja!
00:20:50: Und dann muss man natürlich auch ein bisschen darauf mit eingehen und muss den Kindern, denen anderen's ... Gefühl haben fürs Essen, denen das vermitteln oder auch zeigen.
00:21:01: Hier gibt es moderne Gerichte.
00:21:03: Was bei uns im Vorderhaus sehr gut läuft sind vegane und vegetarische Gerichte weil wir die individuellen und frisch zubereiten und das findet einen ganz großen Anklang bei jüngeren Leuten und wenn sie mit ihren Eltern kommen dann kann das vielleicht auch in die Generation wieder weitergegeben werden.
00:21:20: so lebt halt auch eine Gastronomie über mehrere Generation.
00:21:25: Das
00:21:25: ist übrigens auch etwas, was ich am Fuldarauchs immer schon sehr geschätzt habe.
00:21:28: Dass ihr wirklich einen unglaublich leckeren vegetarischen veganen Gericht habt.
00:21:32: Ich bin ja auch schon ewig Vegetarier und in der Rühne ist es man ja auch tatsächlich als Fuldera gewöhnt.
00:21:38: Daß es eher diese deftige Fleischkost gab.
00:21:40: aber euch da gibt's schon länger auch gerade diese vegane vegetarische Sachen?
00:21:44: Ja das ist auch so ein bisschen ein Favel von mir weil ich esse gerne Fleisch gar keine Frage braucht es nicht jeden Tag, mal ein gutes Stück Fleisch lieber weniger und ein gutes Stück Fleisch.
00:22:00: Und man kann aus vielen, vielen Gemüsesorten oder Getreidesorten, kann man so viel Tolle saren machen die geschmacklich genauso gut sind wie jetzt einen Schnitzel oder einen Kularsch oder gekochtes Rindfleisch mit mehrer Dichsauce?
00:22:19: Ja Jeder Gast bei Fuller Kult für den Podcast darf sich einen Song aussuchen von unsere Playliste auf Spotify.
00:22:24: Welchen Song hast du dir lieber ausgesucht, Lieber Andreas?
00:22:28: Gut ich hab mir Feels Like am Fallen in Love von Coldplay ausgesuchten weil das ist so eine Musik.
00:22:35: die höre ich gerne in der Küche und sie mich inspiriert und auch ein bisschen Leichtigkeit mit reinbringen.
00:22:41: Du hast
00:22:41: Coldplay auch schon zweimal live gesehen.
00:22:43: hast du im Vorgespräch gesehen?
00:22:44: Genau wir waren einmal in Berlin im Olympiastadion und einmal in Frankfurt im Waldstadion.
00:22:50: Das war sehr bewegend.
00:22:54: Was
00:22:54: kann ich mir vorstellen, gerade bei dieser Band?
00:22:56: Dann vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast!
00:22:57: Ich bin raus für heute und die Abschlussworte gehören dir.
00:23:00: Du darfst dich bei den Hörerinnen und Hörern verabschieden.
00:23:03: Ja, vielen dank, dass ich an deinem Podcast teilnehmen darf, Shaggy.
00:23:07: Da war eine tolle Bereicherung für mich und an alle, die draußen sind und mir zuhören.
00:23:15: Den wünsche ich alles Gute.
00:23:18: Geht in die Gastronomie, unterstützt die Gastonomie.
00:23:21: Denn ohne Gastronomie würde glaube ich was fehlen.
00:23:26: Vielen Dank!